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Kommentar

29.01.2020

Rad-Aktion der Grünen in Aichach: Ist das ein Thema?

Brennpunkt Bahnhof: Radler, die von der Innenstadt kommen und am Bahnhof links abbiegen wollen, müssen in der starken Rechtskurve besonders gut aufpassen
Bild: Erich Echter

Die Grünen hängen in Aichach Räder an Zäune. Ist das wirklich der Rede wert? Einen Gewinner jedenfalls gibt es schon.

Wenn in China ein Radl umfällt, interessiert das keinen Menschen. Wenn in Aichach die Grünen Räder an Zäune ketten, dann gibt’s sogar einen Zeitungsartikel. Ist das nicht übertrieben?

Natürlich können die „sprechenden“ Räder nicht losgelöst vom Kommunalwahlkampf beurteilt werden. Natürlich wollen die Grünen damit punkten. Es geht ihnen nicht nur um Lösungen für die Radfahrer, sondern auch um Sympathien und um Wählerstimmen. Ist ja auch nicht illegal, oder? Zudem muss man einräumen: Die Aktion ist nicht unoriginell. Sie macht zweifellos mehr Eindruck als ein paar Wahlplakate. Über ein „sprechendes“ Fahrrad denkt der ein oder andere tatsächlich nach. Und: Die Drahtesel haben auch eine Diskussion ausgelöst.

Bei der Oberen Vorstadt stehen die Grünen in der Kritik

Am Rande sei erwähnt: Die Debatte schlägt auch auf die Grünen selbst zurück. Den Vorwurf mit den vergessenen Radfahrern bei der Planung der Oberen Vorstadt, lassen sich andere Gruppierungen nicht gefallen. Die Grünen haben schließlich mitgestimmt.

Rad-Aktion der Grünen in Aichach: Ist das ein Thema?

Doch zurück zu den „sprechenden“ Rädern: Wahlkampf hin, Parteien her – allen liegen, wie sie sagen, die Radfahrer am Herzen. Dann haben die ja schon mal gewonnen. Das mit dem Wahlgewinn ist dann ein anderes Thema.

Hier geht's zum Bericht Grüne: Radler haben es in Aichach schwer

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