Newsticker

Biontech und Pfizer: Großbritannien lässt Corona-Impfstoff zu
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Radweg: Jetzt wird verhandelt

Versammlung

24.02.2018

Radweg: Jetzt wird verhandelt

Die Staatsstraße zwischen Pöttmes und Kühnhausen soll ausgebaut werden. Dabei soll auch ein Radweg entstehen. Das Staatliche Bauamt geht in diesem Jahr in die Verhandlungen mit den Besitzern der nötigen Grundstücke.

Die Planungen für den Ausbau der Staatsstraße zwischen Pöttmes und Kühnhausen sind abgeschlossen. Nun tritt das Bauamt an die Grundstückseigentümer heran

Der geplante Ausbau der Staatsstraße 2045 zwischen Pöttmes und dem Ortsteil Kühnhausen bekommt immer konkretere Züge: Nachdem das Staatliche Bauamt die Planungen für den Ausbau mitsamt Anbau eines Rad- und Gehwegs inzwischen fertiggestellt hat, kann es als Nächstes mit den Eigentümern der noch benötigten Grundstücke in Verhandlung treten. Darüber informierte der Pöttmeser Bürgermeister Franz Schindele bei der Bürgerversammlung im Feuerwehrhaus in Kühnhausen. 18 Bürger und sechs Gemeinderäte waren zur Veranstaltung gekommen, die rund zwei Stunden dauerte.

Die Anwesenden interessierten sich für den aktuellen Stand in Sachen Staatsstraße. Für die geplante Baumaßnahme muss das Staatliche Bauamt nun an mehr als 20 verschiedene Grundstückseigentümer herantreten. „Wenn bei diesen Verhandlungen alles gut läuft, könnte im nächsten Jahr mit dem Ausbau begonnen werden“, sagte Schindele auf Nachfrage unserer Zeitung.

Ein Bürger, der sich zu Wort meldete, regte an, das Feuerwehrhaus behindertengerecht auszubauen und zum Beispiel die Eingangstür zu verbreitern. Dies finde seine Unterstützung, erwiderte Schindele – zumal das Feuerwehrhaus der einzige Versammlungsort in Kühnhausen sei. „Wir haben ja keine Wirtschaft mehr.“ Man dürfe Menschen mit einer Behinderung nicht ausgrenzen, sagte der Bürgermeister: „Wir müssen einen Weg finden, dass sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.“ Es werde geprüft, was sich umsetzen lasse.

Der Holzofen der Freiwilligen Feuerwehr Kühnhausen ist defekt. Statt eines neuen Holzofens bekommt die Feuerwehr als Ersatz einen Pellets-Ofen, wie Schindele berichtete. Dem habe der Bauausschuss zugestimmt. Die Marktgemeinde kommt damit einem Wunsch nach, den die Feuerwehr schon bei der letztjährigen Bürgerversammlung geäußert hatte.

Ein weiterer Wortmelder forderte die Gemeinde dazu auf, einen versandeten Entwässerungsgraben zu räumen. „Das versuchen wir zu bewerkstelligen“, versprach Schindele. Falls möglich, wolle man jetzt noch die kalte Witterung für diese Arbeit nutzen.

Am Feuerwehrhaus gibt es einen Defibrillator. Schon im vergangenen Jahr hatte ein Zuhörer angeregt, an der Straße ein Hinweisschild darauf aufzustellen. Dieses war nun wieder Thema in der Versammlung. Schindele sagte, dass die Gemeinde laut Grundsatzbeschluss solche Schilder nicht selbst anbringe. Man habe allerdings im Marktboten auf den Defibrillator hingewiesen und wolle das künftig regelmäßig tun. Damit ist das Schild aber noch nicht vom Tisch. Denn die Feuerwehr Kühnhausen möchte laut Schindele nun in Eigeninitiative ein solches Schild anbringen – und zwar an einem schon vorhandenen staatlichen Verkehrszeichen. Dies zu entscheiden, sei jetzt Sache der Unteren Verkehrsbehörde im Landratsamt, sagte der Bürgermeister.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren