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27.06.2018

Raiba arbeitet an Strategien für neue Erträge

Immobilien in Rehling und Hollenbach als weiteres Standbein

Nicht nur eine gute Bilanz strebt der Vorstand der Raiffeisenbank Rehling an. Die Bank beschäftigt sich neben dem Tagesgeschäft auch mit der Strategie, den Prognosen und den Zukunftsplänen, so Vorstand Georg Gschossmann an die Adresse der Genossenschaftsmitglieder bei der Generalversammlung in Rehling.

Das niedrige Zinsniveau beschäftige auch die Banker in Rehling seit ein paar Jahren, und dies werde die Bankgeschäfte auch in den nächsten Jahren noch beeinflussen, so Gschossmann. Dieser machte anhand von Rechenbeispielen den Verlauf der Zinsspanne deutlich und zeigte auf, wie sich die Differenz, die der Bank am Jahresende übrig bleibt, entwickelte. Also der Betrag zwischen dem Zins, der dem Anleger ausbezahlt wird, und dem, den man vom Kreditnehmer für sein Darlehen derzeit bekommt.

Der Trend geht seit 2010 permanent nach unten, sodass 2017 eine Zinsspanne von nur noch 1,93 Prozentpunkten übrig ist. 2015 waren es noch 2,28 Prozentpunkte, für 2018 rechnet man mit 1,73 Prozentpunkte. In Euro bedeute diese Differenz von 0,2 Prozentpunkten zwischen 2017 und 2018 ein Minus von 500000 Euro an Zinseinnahmen, die bei einer Bilanzsumme von 250 Millionen Euro weniger bleiben, so Gschossmann. Präsentiert wurden auch die Provisionsspanne und in dem Zusammenhang auch die inzwischen eingeführten Kontoführungsgebühren und Gebühren für andere Dienstleistungen. Man habe sich, so der Bankenvorstand, an andere Banken angenähert, liege aber noch deutlich unter dem Durchschnitt in Bayern.

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Die Genossenschaft steigt jetzt ins Immobiliengeschäft ein, um neue Erträge zu erarbeiten. Dazu gehört der Bau eines Mehrfamilienwohnhauses in Hollenbach. Dieses Mietshaus kommt an die Stelle des inzwischen abgerissenen alten Lagerhauses. Im ersten Bauabschnitt sind elf Wohnungen mit insgesamt 500 bis 600 Quadratmeter Wohnfläche vorgesehen. Die Bauvoranfrage liegt beim Landratsamt. Die gleiche Wohneinheit könne optional später noch dazugebaut werden, sofern sich weiterer Bedarf abzeichnet. Baubeginn für die Wohnanlage soll noch dieses Jahr sein.

Die zweite Baustelle ist in Rehling in dem schon vor Jahren gekauften Haus direkt neben der Bank mit dem ehemaligen Bäckereiladen. Dies wird in Kürze frei, und es wird zu einem Bürogebäude umgebaut. Dadurch soll sich die Platzsituation im bestehenden Bankgebäude (hier arbeiten bis zu 29 Angestellte) entspannen. Im oberen Geschoss sind vier Büros für interne Abteilungen geplant, im Erdgeschoss soll die Allianz-Agentur ein neues Zentrum erhalten. Der Bauantrag wurde vom Rehlinger Gemeinderat bereits abgesegnet. (at)

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