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24.06.2009

Raiba rüstet sich für den Weltmarkt

Ehekirchen/Gundelsdorf (mr, cli) - Die Bewegungen auf dem Weltmarkt für Getreide spüren auch die Landwirte aus der Region. Um für den internationalen Wettbewerb gerüstet zu sein, sind logistische Voraussetzungen unabdingbar. Durch den Neubau einer Getreideerfassungsanlage mit modernster Annahme- und Verarbeitungstechnik im Ehekirchener Ortsteil Weidorf hat die Raiffeisen-Warenhandels GmbH der Raiba Ehekirchen-Oberhausen alle Voraussetzungen dafür geschaffen. Die seit 2008 fusionierte Raiba betreibt auch ein Lagerhaus im Pöttmeser Ortsteil Gundelsdorf.

Bei einem Festakt wurde das zwei Millionen teure Projekt jetzt vorgestellt. Dabei fand auch die Übergabe eines symbolischen Schlüssels statt. Die beiden Geschäftsführer Edwin Hofstetter und Leonhard Sedlmeier erinnerten an die bislang im Warengeschäft geleistete Aufbauarbeit. Nach anderthalb Jahren Bauzeit könne man jetzt eine Anlage präsentieren, die den Anforderungen an Effizienz, Schnelligkeit und optimierten Betriebsabläufen Rechnung trage.

Sedlmeier skizzierte den Werdegang der Warenhandels GmbH vom klassischen Warengeschäft zum heutigen bedeutenden Warenunternehmen. Die Raiba sehe in der Landwirtschaft eine zukunftsfähige Perspektive. Die genossenschaftliche Rechtsform sei heute aktueller denn je. Wo Märkte versagen, werden wie vor 150 Jahren auch heute noch Genossenschaften gegründet.

Lagerkapazität liegt bei 10 000 Tonnen Getreide

Raiba rüstet sich für den Weltmarkt

"Ein Traum hat sich erfüllt", freute sich Waren-Betriebsleiter Ulrich Krämer über die Investition. 30 Tonnen Eisen, 450 Kubikmeter Spezialbeton, 12 000 Meter Elektrokabel und zehn Meter lange zweieinhalb Tonnen schwere Stützpfeiler dokumentieren die Dimension der neuen Anlage. Wegen des nicht tragfähigen Bodens musste zwischendurch sogar der Grundwasserspiegel abgesenkt werden. Die vier 20 Meter hohen Hochsilos garantieren ein zusätzliches Fassungsvermögen von 5000 Tonnen Getreide. Insgesamt beträgt die Lagerkapazität das Doppelte. "Das sind immerhin 450 Lkw-Ladungen Getreide", so Krämer. Die Ladung eines Lastwagens dauert nur 15 Minuten.

Gemeindechef Günter Gamisch hob die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Raiba hervor. Die Investition sichere die Arbeitsplätze und stärke die Kaufkraft vor Ort.

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