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Bilanz

16.05.2015

Raiba stockt Eigenkapital weiter auf

Anton Fürst

Die Aindlinger Genossenschaft berichtet trotz niedriger Zinsen weiter von einer guten Entwicklung. Die Mitglieder bekommen weiterhin hohe Dividende auf ihre Geschäftsanteile

Die Raiffeisenbank Aindling hat auch in der Niedrigzinsphase gute Geschäfte gemacht, kann sein Eigenkapital weiter stärken und auch die Dividende für die Mitglieder konstant halten. Sechs Prozent für die Geschäftsanteile sind in der aktuellen Zinslage für eine feste Geldanlage kaum zu schlagen – die Zahl der Geschäftsanteile pro Mitglied sind allerdings begrenzt. Vor der Ausgliederung des landwirtschaftlichen Warengeschäfts in eine gemeinsame Gesellschaft mit der Nachbargenossenschaft in Rehling (wir berichteten) wurden bei der Generalversammlung die anderen Themen auf der Tagesordnung behandelt.

Erwartungsgemäß als Formsache erwies sich die Wiederwahl von Isidor Held und Peter Haberl in den Aufsichtsrat. Dr. Georg Heinrich, der zu Beginn als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Bürgermeister Tomas Zinnecker (Aindling), Richard Brandner (Petersdorf) und Konrad Carl (Todtenweis) begrüßt hatte, brachte den Rückblick auf das Geschäftsjahr 2014 auf diesen Nenner: „Unserer Bank geht es gut, wir haben eine positive Entwicklung.“ Eine Aussage, die andere Redner an diesem Abend wiederholten. Heinrich teilte mit, dass im vergangenen Jahr 154 neue Mitglieder gewonnen wurden: „Ich bin überzeugt, dass diese Entwicklung kein Zufall ist.“

Kritik geübt wurde am großen Aufwand, den eine Raiffeisenbank wie in Aindling betreiben müsse, um den Anforderungen in puncto Regularien gerecht zu werden. Es war auch zu hören, dass die niedrigen Zinsen dazu führen, dass die Erträge schwieriger zu erarbeiten sind.

Vorstand Anton Fürst berichtete davon, dass die Kapitalbasis deutlich ausgebaut wurde. Das Eigenkapital wurde von 18,8 auf 19,5 Millionen Euro aufgestockt. In den meisten Bereichen informierte er über Zuwächse, so stiegen etwa die Kredite an Firmen und Privatkunden um 11,5 Prozent auf 145,9 Millionen Euro an. Die Bilanzsumme kletterte auf 230,8 Millionen Euro. Laut Fürst hat sein Haus im vergangenen Jahr 41000 Euro an Spenden und für Sponsoring in die Region ausgeschüttet. Wie in den Vorjahren erhalten die Mitglieder wieder eine Dividende in einer Höhe von sechs Prozent. Mit der entsprechenden Gutschrift ist in diesen Tagen zu rechnen. Auf die Schnelle konnten auch die übrigen Punkte auf der Tagesordnung abgehandelt werden: Genehmigung des Jahresabschlusses und des Lageberichts, Verwendung des Jahresüberschusses 2014 und die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Aus den Reihen der Besucher gab es am Montagabend keine Wortmeldung.

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