Newsticker

Personenschützer mit Corona infiziert: Heiko Maas in Quarantäne
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Regionalligisten noch zu stark

02.03.2009

Regionalligisten noch zu stark

Aindling Die letzten beiden Vorbereitungsspiele des TSV Aindling stellten ein Spiegelbild der Vorbereitung des Bayernligisten dar. Gegen den Regionalligisten TSV 1860 München II unterlag Aindling 0:3, gegen den Bezirksoberligisten gewann man 6:2. "Ich bin mit der Vorbereitung im Großen und Ganzen zufrieden. Wir hatten eine gute Mischung bei den Testgegnern", sagt Manfred Paula, Trainer des TSV Aindling.

Wie schon im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim merkte man den Spielern beim Freitagsspiel gegen 1860 München an, dass der Unterschied zwischen Bayern- und Regionalliga für manchen Spieler ein großer Schritt ist. Zwar hält Aindling eine Halbzeit lang sehr gut mit den höherklassigen Teams mit, doch dann macht sich die Überlegenheit des Gegners und das höhere Tempo bemerkbar. So gesehen auch gegen die kleinen "Löwen": Innerhalb weniger Minuten bauten die Münchner nach der Pause einen 1:0-Vorsprung zum 3:0-Endstand aus. Doch gerade diese Tests wollte Paula noch haben. "Wir haben gesehen, was uns erwartet, wenn wir eine Liga höher spielen sollten."

Gegner aus Klassen unter der Bayernliga beherrschen die Aindlinger teilweise nach Belieben. Die ersten zwanzig Minuten gestaltete der TSV Mindelheim am Sonntagnachmittag zwar offen, doch danach machte sich die individuell höhere Klasse der Aindlinger bemerkbar. Wie schon in den vorangegangenen Testspielen verspielte Aindling allerdings zu leichtfertig seine Torchancen - sehr zum Missfallen Paulas. "Spielerisch sind wir überzeugend, nur der letzte Pass und der Torabschluss sind nicht gut genug. Ich hoffe, die Spieler haben sich das Toreschießen für das erste Punktspiel aufgehoben", so Paula.

So dauerte es rund eine halbe Stunde, bis Mario Schmidt aus abseitsverdächtiger Position den Führungstreffer erzielte. Aindling ließ Ball und Gegner laufen, doch entweder stand ihnen ihr eigenes Unvermögen beim Verwerten der Torchancen im Weg oder Mindelheims Torhüter Dominik Eckers. Manuel Müller traf dennoch zum 2:0. Was danach folgte, konnte Paula nicht gefallen. Kurz vor der Pause gelang Mindelheim der Anschlusstreffer, kurz danach sogar der Ausgleich.

Regionalligisten noch zu stark

Im weiteren Verlauf der Begegnung schwanden bei den Mindelheimern zusehends die Kräfte, sodass der Bayernligist weiter zu zahlreichen Torchancen kam - er nutzte allerdings nur vier. Dies geschah in Unterzahl, da der Schiedsrichter Mittelfeldspieler Rainer Storhas zuvor mit der Gelb-Roten Karte vom Platz geschickt hatte. "Wir haben in dieser Vorbereitung gesehen, wo unsere Spieler sich noch verbessern müssen", erklärt Paula.

Er selbst wird an dieser Verbesserung nicht nur für den Rest der Saison beteiligt sein, denn wie sich bereits angedeutet hat, haben sich der TSV Aindling und sein Trainer geeinigt, eine weitere Saison zusammenzuarbeiten. Es sei denn, ein höherklassiger Verein offeriert dem Trainer ein Angebot. Für diesen Fall besitzt Paula eine Ausstiegsklausel.

Aindling Geisler, Schulz, Anuk, Maurer, Zerle (57. Steiner), Schmidt, Storhas, Westermair (65. Akdemirci), Müller, Löring (65. Fiorentino), Hönisch (57. Hübl).

Tore 0:1 Schmidt (33.), 0:2 Müller (43.), 1:2 D. Siegwart (46.), 2:2 Pfleghaar (50.), 2:3 Müller (67.), 2:4 Schmidt (69.), 2:5 Steiner (83.), 2:6 Akdemirci (90.). Gelb-Rote Karte Storhas (wiederholtes Foulspiel).

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren