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Rehling

24.01.2021

Rehlinger Sandgrube wird besser befahrbar

Die gemeindliche Sandgrube in Rehling wird ausgebaut: Im Hintergrund ist die Steilwand zu sehen. Davor, in östlicher Richtung, soll der Sand so tief wie möglich abgebaut werden. 
Foto: Josef Abt

Plus Die gemeindliche Sandgrube im Hardhof bekommt eine bessere Zu- und Abfahrt. Sand wird künftig auch in tieferer Lage abgebaut. Auch an die Sandschwalben ist gedacht.

Die Sandgrube der Gemeinde Rehling im Hardhof wird derzeit optimiert für eine verbesserte, gefahrlose Zu- und Abfahrt. Zudem gibt es einen größeren Bedarf an Sand für die Erschließung des neuen Baugebiets im Osten von Rehling zwischen Lange Wand und Hambergstraße. Der soll professioneller als bisher abgebaut werden. Dazu waren in den vergangenen Tagen schon Maschinen im Einsatz, um die obere Abfahrt zur Grube abzubaggern.

Die Ausfahrt aus der Grube erfolgt unten nördlich und bleibt in dem Zustand, wie sie ist. Zudem wird in der Grube eine zweite Abfahrt gebaut, um in die zweite Ebene nach unten zu kommen, wo in tieferen Lagen noch guter Sand vorhanden ist. Dieser soll entnommen werden. Dadurch entsteht wieder mehr Aufnahmekapazität für das Einbringen von Bauschutt und Erdaushub.

Steilwand für die Schwalben vergrößert

Im Zuge dieser Arbeiten wurde die Steilwand an der Südwestseite vergrößert und für die kommende Brutsaison der Sand- oder Uferschwalben, die hier jährlich zu Hunderten brüten, vorbereitet. Bekanntlich graben sich diese Schwalben jedes Jahr neue Löcher und Brutstätten in die Sandwand. Diese Aktion wird von der Gemeinde Rehling unterstützt und wurde mit dem Bund Naturschutz und dem Landratsamt Aichach-Friedberg abgesprochen. Damit dürften die Schwalben, die derzeit noch in wärmeren Gefilden überwintern, eine saubere, größere Brutstätte vorfinden.

Zu Hunderten brüten jedes Jahr Ufer- oder Sandschwalben in der Steilwand der Rehlinger Sandgrube.
Foto: Josef Abt

Wie Bürgermeister Christoph Aidelsburger die Ratsmitglieder auch informierte, möchte die bisherige Deponieaufsicht bei der Bauschuttdeponie, Martin Hörmann, im Sommer aus Altersgründen seine Tätigkeit beenden. Die Gemeinde ist deshalb nicht nur auf der Suche nach einer neuen Aufsichtsperson, sondern auch nach einem neuen Konzept. Optimal wäre eine Betreuung für die Bauschuttdeponie und für die Sandgrube, wo der Sand künftig auch geregelt und unter Aufsicht abgefahren werden soll.

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