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Bilanz

17.01.2020

Rudolf Neusiedl hört nach 33 Jahren auf

Der neue Vorstand der Georgi-Schützen Klingen: (stehend von links) Alto Glas, Tobias Brugger, Petra Bürgmair, Julia Wörle und Josef Neumair; (sitzend von links) Sabrina Hinderlich, Angelika Schormair, Angelika Ernst und Maria Hinterwimmer. Es fehlt Ludwig Harrer jun.
Foto: Rudolf Neusiedl

Der Klingener Schützenmeister tritt nicht mehr für den Vorsitz an. Seine Nachfolgerin wird Angelika Schormair

Die Georgi-Schützen Klingen haben eine neue Führung. Die Mitglieder wählten Angelika Schormair in das Amt der ersten Schützenmeisterin. Ihr Vorgänger Rudolf Neusiedl hatte sich nach 33 Jahren im Vorstand nicht mehr zur Verfügung gestellt.

Vor 46 Mitgliedern ging es im Bürgerhaus zunächst um die Bilanz. Jugendleiterin Sabrina Hinderlich konnte unter anderem vom dritten Platz bei den Rundenwettkämpfen berichten. Aus Mangel an Jungschützen stellt man in der laufenden Saison keine Mannschaft.

Laut Sportleiter Josef Neumair schaffte es Hans Ernst mit dem Luftgewehr bis zur bayerischen Meisterschaft. Mit dem Zimmerstutzen holte Ernst den Gaumeistertitel. Mit dem zweiten Platz von Peter Hartl und den sechsten Platz von Hans Lutz im Einzel schafften diese drei den Gaumeistertitel in der Mannschaft. Einen Abstieg gab es bei den Rundenwettkämpfen. In der laufenden Saison steht die erste Mannschaft momentan auf dem ersten Platz und hat Aufstiegschancen.

Schriftführerin Maria Hinterwimmer erinnerte unter anderem an den Schützenball, den Georgi-Frühschoppen und die Mitveranstaltung des Dorffestes.

In seinem Rechenschaftsbericht stellte Schützenmeister Neusiedl fest, dass sich im Verein in der ersten Wahlperiode nach der Fusion alles sehr gut eingespielt habe. Der Verein sei bei allen überörtlichen Schießveranstaltungen beteiligt und auch gesellschaftlich immer nach außen vertreten. Was ihn etwas stört, ist die teils schwache Beteiligung an vereinsinternen Schießen. Der mangelnde Nachwuchs ist weiter ein Problem. Auch die Anschaffung eines Lichtgewehrs und die damit verbundene Präsenz beim Dorffest konnte nichts bewirken. Aber laut Neusiedl überwiegen die positiven Aspekte, und darauf könne der Verein stolz sein. Nach 33 Jahren im Vorstand, zunächst als Erster Sportleiter, zwischendurch als Zweiter und dann als Erster Schützenmeister, habe er festgestellt, dass die Luft immer mehr raus sei. Als Konsequenz stelle er sich bei den Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung, erklärte Neusiedl. Er bedankte sich bei allen, die ihn während dieser Zeit unterstützt und begleitet haben. Mit den Worten: „Es war schön, es hat Spaß gemacht, aber jetzt ist es vorbei, und das ist gut so“, beendete er seinen Bericht.

Erster Gauschützenmeister Gerhard Lunglmeir informierte, dass der Gau dem Nachwuchsmangel gegensteuern will. Er bietet seit Kurzem ein Stützpunkttraining für den Nachwuchs an.

Durch das Training mit geschultem Personal sollen die Leistung gesteigert und der Spaß gefördert werden. Lunglmeir bedankte sich beim scheidenden Schützenmeister für seine Arbeit. Danach zeichnete er mit Zweitem Gauschützenmeister Franz Marb Mitglieder aus (Bericht folgt).

Nach den Neuwahlen (siehe Infokasten) übernahm die neue Schützenmeisterin Angelika Schormair die Leitung der Versammlung. Um mehr Nachwuchs zu gewinnen, sollen die Jugendlichen in Zukunft beitragsfrei sein. Diesem Vorschlag stimmte die Versammlung zu. In einem Ausblick kündigte Schormair den Schützenball am 25. Januar beim Maiwirt, den Georgi-Frühschoppen am 26. April, das Dorffest am 4. Juli und die Teilnahme am Volksfesteinzug am 10. Juli an. (eu)

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