Newsticker
EU-Staaten erwägen neue Reiseauflagen in der Corona-Krise
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Rückzieher: Warum Torjäger Knauer nun doch beim TSV Aindling bleibt

Fußball

14.01.2021

Rückzieher: Warum Torjäger Knauer nun doch beim TSV Aindling bleibt

Simon Knauer (rechts) bleibt nun doch beim TSV Aindling.
Bild: Josef Abt (Archivfoto)

Plus Eigentlich hätte Aindlings Simon Knauer als Spielertrainer zum SSV Alsmoos-Petersdorf wechseln sollen. Warum daraus nichts wird und wieso niemand sauer ist.

Es war schon ein Paukenschlag, als vor genau einem Jahr bekannt wurde: Simon Knauer verlässt die Fußballer des TSV Aindling und wechselt im Sommer 2020 als Spielertrainer zum SSV Alsmoos-Petersdorf. Doch nicht zuletzt Corona hat dazu beigetragen, dass daraus nichts wurde. Ähnlich spektakulär sieht nun die aktuelle Entwicklung aus. Denn Knauer hat seine Entscheidung revidiert und wird somit auch in der Saison 2021/22 das Aindlinger Trikot tragen.

"Wir freuen uns, dass er bleibt", freut sich Josef Kigle über den Sinneswandel des 31-jährigen Angreifers, der in dieser Bezirksligarunde zwölf Mal für Aindling getroffen hat. Der Vorstand Spielbetrieb erinnert daran, dass es sich um ein Eigengewächs handelt, das nach Abstechern zum FC Affing und zum SV Mering zurückkehrte zu seinem Heimatverein. "Trainer kann er bei uns auch mal machen", so Kigle weiter. Der Verein wolle ihn bei diesem Weg unterstützen. Vorerst aber ist der Offensivmann allein als Spieler eingeplant.

Torjäger Simon Knauer bleibt beim TSV Aindling

Damit sind die personellen Planungen für die kommende Saison am Schüsselhauser Kreuz fürs Erste abgeschlossen. Tobias Hildmann ist auf den Verein zugegangen, nachdem er bisher lediglich auf 670 Einsatzminuten in dieser Runde gekommen war. Der 26-Jährige gehört dem Kader nicht mehr an. In einem Bereich sieht Josef Kigle noch Handlungsbedarf: "Dringend brauchen wir vorne noch einen Angreifer."

Simon Knauer (vorne rechts) wurde in Petersdorf sogar schon offiziell vorgestellt, bleibt aber nun doch in Aindling.
Bild: Johann Eibl

Seine Pläne ändern muss nun der SSV Alsmoos-Petersdorf. Klar ist, dass bis zum Ende der laufenden Saison Erwin Engelschalk als Trainer beim Kreisligisten das Sagen hat. Danach wird diesen Part Björn Wohlrab übernehmen, derzeit noch in Diensten des VfL Ecknach.

Wie geht es in Alsmoos-Petersdorf weiter?

Frank Echter, der Sportliche Leiter beim SSV, berichtet von Gesprächen im Spätherbst, dabei habe Knauer sein Bleiben in Aindling mit familiären Erwägungen begründet. "Für mich ist das mehr ein normaler Vorgang, das muss man akzeptieren", sagt Echter: "Der Zeitraum war schon sehr, sehr lang."

Daneben deutet Echter an, dass man wohl schon in Kürze interessante Nachrichten verkünden kann: "Wir sind guter Dinge, dass wir was bekannt geben können, was uns mehr als weiter bringt." Der Großteil der Mannschaft habe bereits verlängert, daraus schließt Echter: "Sieht gut aus."

Lesen Sie dazu auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren