Newsticker

Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Ruheständler haben keine Ruh'

16.03.2009

Ruheständler haben keine Ruh'

Aichach (gps) - Sie bestimmten in früheren Jahren als Landrat (Josef Bestler), Bürgermeister (Heinrich Hutzler), Kreisrat (Toni Weigl), Schulleiter (Walter Voglgsang), Lehrkräfte, Stadtrat (Horst Thoma) oder als Mitarbeiter in verschiedenen Verwaltungen (der frühere Stadtbaumeister Walter Ducrue) das Geschehen in Aichach und im Landkreis.

Heute sind sie längst im Ruhestand und gehören dem Verein der ehemaligen Angehörigen des öffentlichen Dienstes an. In ihrer Jahreshauptversammlung im Re(h)staurant der TSV-Turnhalle zogen die "Unruheständler" jetzt Bilanz ihrer vielfältigen Aktivitäten.

Der Vorsitzende Heinrich Hutzler (seit fünf Jahren mittlerweile an der Spitze) konnte sich zunächst über einen hervorragenden Besuch freuen und über die gelungenen Darbietungen des vereinseigenen Chores unter der Leitung von Toni Weigl und seiner überaus engagierten "Verbindungsfrau" und Organisatorin Dorle Thoma. Hutzler ist mit seinem Führungsteam stets für die Ausarbeitung eines attraktiven Jahresprogramms federführend verantwortlich.

Breite Palette der Aktivitäten

Ruheständler haben keine Ruh'

Dass die Ruheständler nicht zur Ruhe kommen, das vermittelte in ihrem Rechenschaftsbericht Schriftführerin Barbara Strandl. Die breite Palette der Aktivitäten brachte sie anschaulich den 60 erschienenen Vereinsmitgliedern (160 sind bei den Ruheständlern organisiert) näher. Ausflüge, Informationsfahrten, Besichtigungen (Synagoge und Bayerische Staatskanzlei) und etliche politische Hintergrundveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidl-Stiftung sorgten ebenso für Abwechslung, wie Wanderungen, Lichtbildervorträge oder Theaterbesuche.

Schatzmeister Herbert Konrad konnte einen erfreulichen Kassenstand vermelden, die Entlastung erfolgte einstimmig. In diesem Jahr steht unter anderem eine Drei-Tagesfahrt in den Spessart auf dem Programm.

Seniorenarbeit Über seine Arbeit als Vorsitzender der Landesseniorenvertretung in Bayern und als Vorsitzender im Seniorenbeirat des Stadtrats berichtete Walter Voglgsang. Beispiele der vielfältigen Problematik? "Was machen alleinstehende Senioren nach einem Krankenhausaufenthalt?" oder "Was bringt die Gesundheitsreform für die Senioren" waren nur zwei Beispiele. In Aichach gibt es laut Voglgsang viele positive Dinge in der Seniorenarbeit. Dazu zählt auch das Angebot im Haus der Senioren. Derzeit ist eine Fragebogenaktion für Senioren (Wohnsituation, Unterstützung im Alltag, Betreuung beim Einkauf, im Krankenhaus und einiges mehr) im Gange.

Auch Ärgernisse wurden in der Diskussion angesprochen. So kritisierte Wolfgang Goeb die Riesenprobleme an der Bahnsteigkante am Aichacher Bahnhof für gehbehinderte Senioren (Mit der Bundesbahn sei da nicht zu sprechen). Beispiel zwei: Das Pflaster im Stadtzentrum macht Rollstuhlfahrern und den Benutzern von Gehwagen erhebliche Schwierigkeiten. Dazu Walter Ducrue: "Heute würden wir das sicher anders machen."

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren