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16.07.2018

Ruppertszeller Aussegnungshalle ist marode

Die marode Aussegnungshalle des Ruppertszeller Friedhofs ist dringend sanierungsbedürftig.
Bild: Xaver Ostermayr

Nun muss Gemeinderat über Sanierung oder Neubau diskutieren. Und er fragt sich: Wie wichtig ist ein Lastenaufzug für Schiltbergs Feuerwehr im neuen Gebäude?

Schiltberg Neubau oder Sanierung lautet die Frage bei der Aussegnungshalle in Ruppertszell geht. Das Gebäude weist massive Mängel an der Bausubstanz auf. Das berichtete Architekt Josef Obeser jüngst im Schiltberger Gemeinderat.

Zum einen hat das Haus keine Bodenplatte, zum anderen kann es im Winter nicht beheizt werden. Das hat im Laufe der Jahre dazu geführt, dass Sockel und Fliesen aufgefroren sind. „Man müsste mit der Sanierung sozusagen unter dem Gebäude beginnen“, teilte Obeser mit. Die Kosten für die Sanierung schätze er auf zirka 50000 Euro. Ein Neubau würde ungefähr das Doppelte kosten. „Aber dann wäre erst mal Ruhe und man könnte das neue Gebäude aus den Gebühren der Grabstellen finanzieren“, gab Fabian Streit zu bedenken. Außerdem könnte der Standort neu gewählt werden, um die ohnehin ins Haus stehende Erweiterung des Friedhofs leichter durchführen zu können. Zunächst werden die beiden Vorentwürfe der Kirchenverwaltung vorgelegt. Kirchenpfleger, Peter Daurer, ist schon jetzt sicher: „Schad um jeden Cent den man da noch reinsteckt.“

Neues Rat- und Feuerwehrhaus Der Rat vergab weitere Aufträge. Die Metallarbeiten gingen an die Firma Schwibinger aus Rapperzell für 12300 Euro. Den Zuschlag für die die 30 Innentüren erhielt die Schreinerei Hubert Gamperl aus dem Gemeindegebiet für 29300 Euro. Die Außenanlagen und Pflasterarbeiten übernimmt das Pflasterbau- und Gartengestaltungsunternehmen Ostermeier aus Gachenbach für 141000 Euro. Einen Kompromiss mussten die Räte bei der Aufzugsanlage eingehen. Geplant sind ein Personenaufzug und ein von der Feuerwehr gewünschter Lastenaufzug. Die Kostenschätzung betrug 60000 Euro. Das Angebot der Firma Butz und Neumair aus Bergkirchen hingegen beläuft sich auf 85000 Euro. „Das Problem ist der Lastenaufzug“, erklärte Architekt Obeser. Die Gegebenheiten lassen keinen Standarttyp zu. Darum würde allein der Lastenaufzug 47000 Euro kosten. Die Räte folgten dem Vorschlag Obesers und vergaben nur den Auftrag für den Personenaufzug (38000 Euro) an die Firma Butz und Neumair. Wegen des Lastenaufzugs wird mit der Feuerwehr über Alternativen beraten.

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Anbau des Kindergartens Der Anbau des Kindergartens nimmt Gestalt an. Die Räte vergaben die Malerarbeiten für 5600 Euro an die Firma Oswald aus Kleinberghofen.

Erweiterung der Grundschule Diese ist noch Zukunftsmusik. Vor drei Wochen fand eine Besprechung mit der Regierung von Schwaben statt, um die staatlich geförderten Möglichkeiten zur Erweiterung zu diskutieren. Das Gremium beschloss, für Ende Juli einen Ortstermin zu vereinbaren.

Bebauungspläne ändern Etwas verzögert hat sich ein Antrag auf Einbeziehungssatzung in Gundertshausen. Hier soll, wie berichtet, am Ortsrand ein Einfamilienhaus entstehen. Nun legte aber die Untere Naturschutzbehörde ein Veto ein, da sich dort ein Biotop befindet. Als Ausgleich werden nun zwei Streifen entlang einer bestehenden Nasswiese als Pufferfläche umgestaltet, und der Entwurf abermals öffentlich ausgelegt. Für ein weiteres Bauvorhaben am Ortsrand von Höfarten muss ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt werden. Landschaftsarchitekt Hans Brugger stellte diesen den Gemeinderäten vor. Auch dieser wird nun ausgelegt, ebenso wie die anstehende Änderung zweier Bebauungspläne im Ortsbereich „Schiltberg-Süd“.

Fortschritte im Straßenbau Die Asphaltierung im neuen Baugebiet in Schiltberg ist bald abgeschlossen. Die Bewohner Allenbergs können sich bereits über ihre frisch sanierte Ortsdurchfahrt freuen. „Im Moment werden nur noch die Bankette gemacht und ab Montag sollte alles fertig sein“, berichtete Bürgermeister Josef Schreier.

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