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Bilanz

13.05.2015

SC Oberbernbach: Hohe Investitionen im Jubiläumsjahr

Der Vorsitzende Erasmus Großmann freut sich über gute Entwicklung des Vereins

Eine positive Bilanz zog Vorsitzender Erasmus Großmann in der Generalversammlung des SC Oberbernbach. Mit der Entwicklung des Vereins ist er rundum zufrieden. Die Verantwortlichen hätten aber immer mehr mit dem zunehmenden Verwaltungsaufwand zu kämpfen, kritisierte Großmann.

Zunächst aber bilanzierte Großmann das vergangene Jahr, in dem der Verein das 40-jährige Bestehen gefeiert hatte. Er bezeichnete es als große Herausforderung, durch die Ausrichtung der Fußball-Stadtmeisterschaft und dem Festakt. Doch der erneut verjüngte Vorstand habe die Aufgaben mit Bravour gemeistert. Schritt für Schritt gehe es nach vorne, resümierte Großmann nach bisher dreijähriger Amtszeit.

Sorge macht dem Vorsitzenden die steigende Bürokratie. Die Einführung des Mindestlohns machte es nötig, alle Arbeitsstunden von Putzfrau und Trikotwäschern zu dokumentieren. Das erweiterte Führungszeugnis zur Vermeidung von Missbrauchsfällen für in der Jugendarbeit tätige Übungsleiter bezeichnete Großmann zwar als gute Idee. Aber damit stehe jeder unter Generalverdacht und es entstehe ein immenser Verwaltungsaufwand. Auch die Zuschussanträge zur Jugendförderung werden umfangreicher. Unbürokratische Hilfe sehe anders aus, so Großmann. Der Vorsitzende blickte auch auf die Investitionen im vergangenen Jahr zurück. So wurde die Nachtspeicherheizung nach fast 30 Jahren erneuert und der Energieverbrauch deutlich gesenkt. Der SCO schaffte einen gebrauchten Spindelmäher an, weil der Eicher immer mehr zum Oldtimer tendierte. Ein Wasserrohrbruch sorgte laut Großmann für eine hohe Wasserrechnung, weil er nicht sofort bemerkt wurde. Zudem wurde das Hauptspielfeld generalsaniert. Großmann lobte die Eigenleistung der freiwilligen Helfer und freute sich, dass trotz der Investitionen in Höhe von rund 12000 Euro noch ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte. Außerdem verfügt man auf einem Festgeldkonto über liquide Mittel. Erfreulich sei auch die Mitgliederentwicklung. Die Zahl ist um drei Prozent gestiegen und beträgt nun 521, davon 128 Frauen. Der Jugendanteil ist mit 33 Prozent konstant geblieben. An Pfingsten findet das Schanzer Fußball Camp auf der Sportanlage statt. Der FC Ingolstadt hat dafür über 70 Anmeldungen erhalten. Es sei eine Herausforderung für die Jugendleitung um Martin Coburger, die Nachwuchskicker an den vier Tagen zu versorgen. Doch es lohnt sich, so Großmann. Denn nur Vereine, die den Nachwuchs förderten, könnten auf Dauer überleben. (rasi) "Weiterer Bericht S. l

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