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Affing-Anwalting

12.02.2016

Salzbergkapelle bei Anwalting   ist ihren Mantel aus Plane los 

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4 Bilder
Steinmetz Herbert Sturm, Kirchenverwaltungsvorsitzende Ingrid Mägele und Mesnerin Rosmarie Sedlmeir besprechen, wo die neue Laterne hinkommen und wie sie aussehen soll. Die großen Betonquader im Hintergrund sollen das Gerüst bei starken Winden stabilisieren.
Bild: Martin Golling

Nach den schweren Schäden durch den Tornado wird an dem kleinen Gotteshaus nach wie vor fleißig gearbeitet. Doch es gibt noch viel zu tun

Es war wohl das Bild schlechthin nach dem Tornado in Affing: die (scheinbar) völlig intakte Muttergottesstatue mitten im Chaos aus entwurzelten und abgerissenen Bäumen vor der zerstörten Salzbergkapelle. Dieses Szenario wird noch lange in den Köpfen haften bleiben, nachdem alle Schäden längst repariert sind. Nun ist wieder ein Schritt getan, denn der Folienmantel, der die Kapelle acht Monate lang vor Regen und Wind schützte, ist beseitigt.

Das Gerüst steht noch. Ingrid Mägele, die Vorsitzende der Kirchenverwaltung in Anwalting, sagt: „Wir sind richtig froh, dass das soweit gut gegangen ist und dass die Plane nun weg ist.“ Sie verweist auf die stürmischen Winde der vergangenen Tage und Wochen: „Deshalb wollte der zuständige Unternehmer die Folien nun unbedingt weg haben, nachdem das Dach neu eingedeckt ist.“

Der Blick auf das beliebte Ausflugsziel nicht nur der Gebenhofener und Anwaltinger ist zwar noch durch das Gerüst beeinträchtigt. „Aber wenigstens sieht man die Kapelle nun wieder“, sagt Ingrid Mägele. Sie ist mit dem nun Erreichten zufrieden. Bei einem Ortstermin mit Mesnerin und Kirchenverwaltungsmitglied Rosmarie Sedlmeir und Steinmetz Herbert Sturm aus Aulzhausen bespricht Ingrid Mägele weitere Details rund um die Baustelle am Salzberg.

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Pfarrer Bauer zündet jede Woche zum Dank eine Kerze an

Pfarrer Max Bauer zündet nach wie vor jede Woche eine Kerze hier oben an – als Dank dafür, dass trotz der immensen Schäden nach dem Tornado weder Tote noch Schwerverletzte zu beklagen waren. Dafür soll Herbert Sturm neben dem Sockel der Marienstatue das Provisorium ersetzen und eine bronzene Laterne aufstellen. Außerdem hat die Marienstatue bei dem Orkan den Zeigefinger der rechten Hand eingebüßt. Dieser Schaden soll ebenfalls behoben werden.

Rosmarie Sedlmeir und Ingrid Mägele berichten: „Innen ist noch gar nichts gemacht.“ Die Frauen schließen die Kapelle auf. Auch hier stehen noch immer die Gerüste. Wo einst die bemalte Kuppel leuchtete, gibt ein großes, rundes Loch in der Decke den Blick in den neuen Dachstuhl frei. Es gibt also noch viel zu tun.

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