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Gemeinderat

22.04.2018

Schiltberg investiert in diesem Jahr viel Geld

Hinter dem bestehenden Kindergartengebäude entsteht gerade der Erweiterungsbau.
Bild: Sabrina Rauscher

Hohe Investitionen prägen das Jahr 2018. Schiltberg plant daher einen Kredit von einer halben Million Euro ein. Bürger sollen nicht zur Kasse gebeten werden.

Hohe Investitionen prägen den Schiltberger Haushalt in diesem Jahr. Am Donnerstagabend wurde er in der Sitzung des Gemeinderats verabschiedet, nachdem Kämmerer Stefan Mayer die wichtigsten Zahlen vorgetragen hatte.

Der Verwaltungshaushalt schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit drei Millionen, der Vermögenshaushalt mit 2,1 Millionen Euro ab. Das ergibt einen Gesamthaushalt von über fünf Millionen Euro. Die Investitionen belaufen sich, wie berichtet, in diesem Jahr auf geschätzt 1,8 Millionen Euro. Bürgermeister Josef Schreier sagte: „Um auf Nummer Sicher zu gehen, planen wir vorsichtshalber ein Darlehen in Höhe von 500000 Euro mit ein.“ Die Bürger sollen trotz hoher Investitionen nicht verstärkt zur Kasse gebeten werden. Das Gremium hat beschlossen, die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer bei den seit Jahrzehnten bestehenden 350 Prozent zu belassen.

Der Anbau des Schiltberger Kindergartens ist bereits im vollen Gange, wie Architekt Josef Obeser berichtete. Anfang April stellte das Erdbauunternehmen Kreitmair aus Weilach die Baustraße fertig. Nun ging es an die Rohbauarbeiten. Hier gaben von fünf zum Wettbewerb eingeladenen Firmen zwei ein vollständiges Angebot ab. Günstigster Bieter und somit ausführende Firma ist mit einer Angebotssumme von rund 56000 Euro die Weinhuber Bauunternehmung und Bausanierung aus Schiltberg.

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Ebenso konnten die Zimmererarbeiten bereits vergeben werden. Auch hier gaben zwei von fünf Firmen ein vollständiges Angebot ab und auch hier landete ein Schiltberger Betrieb an erster Stelle. Die Zimmerei Köchl übernimmt für eine Summe von 11000 Euro den Auftrag. Was die Dachdecker- und Spenglerarbeiten betrifft, kam die vom Neubau des Feuerwehrhauses mit Gemeindekanzlei bekannte Firma Birkl aus Aichach-Obermauerbach mit einer Angebotssumme von knapp 12000 Euro zum Zug. Auch über den Auftrag für die Lieferung und Montage der Fenster wurde entschieden. Von drei Angeboten legte die Firma Gamperl aus Schiltberg das günstigste zur Submission vor. Es schlägt für die Gemeinde mit knapp 10000 Euro zu Buche.

Architekt Obeser sagte: „Wir stehen erheblich unter Zeitdruck.“ Der Anbau muss bis zum neuen Kindergartenjahr fertig sein. Auf eine gesonderte Ausschreibung der Elektro- und Installationsarbeiten wurde daher aus terminlichen Gründen verzichtet. Der Gemeinderat hat hierzu beschlossen, dass die Elektroarbeiten von der bereits beim Neubau der Kinderkrippe beauftragten Firma Flunk ausgeführt werden sollen.

Mit den Installationsarbeiten wird ebenfalls, wie für Dachdecker- und Spenglerarbeiten, die Firma Birkl betraut.

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