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Vorsorge

17.02.2020

Schiltberg nimmt Hochwasserschutz in Angriff

Bürgermeister legt ersten Entwurf im Gemeinderat vor. Der TSV Schiltberg stellt seine Pläne für die Renovierungsarbeiten an der Sportanlage vor. Dabei soll der Verein finanzielle Unterstützung erhalten

„Der Anfang ist gemacht“ sagte Josef Schreier. Der Schiltberger Bürgermeister hat den Gemeinderat über den ersten Vorentwurf eines Hochwasser-Schutz-Konzeptes für die Gemeinde informiert. Er bat die Gemeinderatsmitglieder darum, sich das Konzept durchzulesen und gegebenenfalls mit Anregungen auf Schreier zuzukommen. außerdem hat sich der Gemeinderat mit der Sportanlage des TSV beschäftigt.

Der Schiltberger Sportverein hat in diesem Jahr umfangreiche Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an seiner Sportanlage geplant. Neben der Erneuerung und Reparatur der Ballfangzäune müssen auch die Flutlichtanlage, die Getränkekühlung und ein Rasenmäher ersetzt werden. Außerdem ist die Bohrung eines Tiefbrunnens zur Wasserversorgung geplant. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen, die der Vereinsvorsitzende Marco Bichlmaier dem Gemeinderat erklärte, seien mittlerweile unabdingbar, hieß es. Die Koste dafür belaufen sich auf rund 80000 Euro. Der Bayrische Landessportverband würde voraussichtlich einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent gewähren. Die verbleibenden 40000 Euro kann der Verein nicht alleine stemmen und hat deshalb einen Zuschussantrag bei der Gemeinde gestellt. Nach eingehender Beratung hat der Gemeinderat beschlossen, dem TSV Schiltberg einen Zuschuss in Höhe von 20000 Euro zu gewähren. Die Summe wird nach dem Bau ausbezahlt wird.

In der Ruppertszeller Straße in Schiltberg im Bereich einer Garageneinfahrt sollen zwei Rohre freigelegt werden. Ebenfalls in der Ruppertszeller Straße in Richtung Forststraße wird der vorhandene Graben aufgeweitet. Die Bankette bei den Flurbereinigungswegen von Höfarten bis Schiltberg werden einseitig entfernt und im Bereich des Sportplatzes werden die Durchlässe freigelegt, beziehungsweise gespült.

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In Höfarten wird der Radweg an der ersten Kurve Richtung Allenberg erhöht, um einen Wasserrückhalt für Allenberg zu haben. In Allenberg selbst wird der Feld- und Flurweg Richtung Mauerbach erhöht und an der Freisinger Straße Richtung Schiltberg soll einseitig das Bankett entfernt werden, um die Einleitung des Wassers in die Wiesengrundstücke zu erleichtern. In Aufhausen ist eine Erhöhung des Feldwegs von Kreisstraße zu Wirtsanger geplant und in Rapperzell soll am Schmiedberg eine Querrinne die Wasserableitung erleichtern. Eine weitere bestehende Rinne wird bis zur Markusstraße erweitert und zwei im Radweg eingebaute Sinkkästen werden voraussichtlich an der vorhandenen Oberflächenwasserleitung angeschlossen.

Die Niederschlagswasserbeseitigung in Ruppertszell rief noch einmal Landschaftsarchitekt Hans Brugger auf den Plan. Es ist derzeit angedacht, in der Rutmarstraße nach Norden eine Regenwasserableitung mittels offenem Graben durch ein bestehendes Grundstück zu errichten. Zum einen, weil sich das Wasser bisher seinen Weg über ein Grundstück gesucht hat, das nicht im gemeindlichen Besitz ist. Zum anderen ist der Mischwasserkanal bei Starkregen zunehmend überlastet. Im Moment muss das Vorhaben allerdings noch mit dem Landratsamt abgesprochen werden, da die dafür vorgesehene Fläche eigentlich als Ausgleichsfläche der Gemeinde dient. Eine Absprache der Verantwortlichen mit Ortsbegehung soll nächste Woche stattfinden.

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