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Verwaltungsgemeinschaft

30.01.2015

Schiltberg und Kühbach sparen auf Computeranlage

Heuer wird nicht investiert, aber Geld zurückgelegt. Die Umlage bleibt niedrig

Im nächsten Jahr braucht die Verwaltung der Gemeinden Kühbach und Schiltberg eine neue Computeranlage. Die jetzige ist dann sechs Jahre alt und muss ausgetauscht werden. Finanziell bereitet sich die Verwaltungsgemeinschaft (VG) schon jetzt auf die Investition vor und stockt die Rücklagen auf, „damit es ohne große Einschnitte geht“, wie VG-Vorsitzender Hans Lotterschmid gestern betonte.

Die Verwaltungsgemeinschaft steht finanziell auf gesunden Füßen. Das zeigte sich am Mittwochabend, als die Gemeinschaftsversammlung den Haushaltsplan für dieses Jahr aufstellte. Investiert wird heuer nicht. Im Vermögenshaushalt stehen aber 29000 Euro. Sie sind ein Durchlaufposten für die Rücklagen, die um 30000 auf dann rund 36000 Euro aufgestockt werden. Eben für die neue Computeranlage, die 2016 fällig ist.

Trotzdem gelingt es der Verwaltungsgemeinschaft, die nicht gedeckten Kosten niedrig zu halten. Sie belaufen sich auf eine halbe Million Euro bei einem Verwaltungshaushalt von rund 644000 Euro. Der Finanzbedarf wird auf die Mitgliedsgemeinden umgerechnet. Pro Einwohner werden 83 Euro fällig. Damit unterbietet sich die VG erneut selbst, die im vergangenen Jahr noch rund 87 Euro verlangen musste. Lotterschmid, der unsere Zeitung über die Ergebnisse der Sitzung informierte, sprach von einem „sehr niedrigen Wert“. In anderen VG sind teilweise über 100 Euro pro Bürger fällig. Kühbach muss damit 344000, Schiltberg 157000 Euro bezahlen. Der größte Ausgabeposten sind die Personalkosten mit rund 500000 Euro. Die Miete für das Verwaltungsgebäude in Kühbach macht 17000 Euro aus. Viel Geld kostet auch die Computersoftware. Heuer werden dafür 24000 Euro ausgegeben. Neben der VG-Umlage wird der Haushalt unter anderem mit einem Staatszuschuss (100000 Euro) und Gebühren (33000 Euro) finanziert. Schulden muss die VG nicht machen.

Im vergangenen Jahr ist finanziell alles ordnungsgemäß gelaufen. Das hat der Prüfungsausschuss bestätigt. (jca)

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