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Schiltberg

04.05.2020

Schiltbergs Bürgermeister reicht die Amtskette weiter

Bürgermeister Josef Schreier (links) überreichte seinem Nachfolger Fabian Streit die Bürgermeisterkette.
Bild: Sabrina Rauscher

Der Gemeinderat Schiltberg verabschiedet in seiner letzten Sitzung in dieser Zusammensetzung Bürgermeister Josef Schreier und vier Gemeinderäte.

Gleich vier Mitglieder verabschiedete der Gemeinderat Schiltberg neben Bürgermeister Josef Schreier in seiner letzten Sitzung. Patrick Daurer, Gertraud Neuberger, Alois Rieblinger und Erwin Zandtner sind in der neuen Amtsperiode nicht mehr im Gremium vertreten.

Der scheidende Bürgermeister Josef Schreier nahm dies zum Anlass, um die vergangenen 20 Jahre seiner Amtszeit Revue passieren zu lassen, und bedankte sich bei den Gemeinderatsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit sowie die geleistete Arbeit im Gemeinderat. Langjährige ausscheidende Mitglieder wurden von Schreier mit der Bürgermedaille geehrt. So bekamen Gertraud Neuberger für 30 Jahre und Alois Rieblinger für 24 Jahre jeweils die goldene Medaille der Gemeinde. Für eine zwölfjährige Amtszeit erhielt Erwin Zandtner die Bürgermedaille in Bronze.

Sie sind in der neuen Amtsperiode nicht mehr im Schiltberger Gemeinderat vertreten: (von links) Gertraud Neuberger, Patrick Daurer, Bürgermeister Josef Schreier, Erwin Zandtner und Alois Rieblinger.
Bild: Sabrina Rauscher

Mit Schreiers Abschied geht in Schiltberg eine Ära zu Ende

„Eine Ära der Gemeinde Schiltberg geht zu Ende“, mit diesen Worten begann der stellvertretende Bürgermeister Peter Kellerer eine kurze Ansprache, mit der Josef Schreier verabschiedet werden sollte. Was dieser in den Jahren als Gemeinderat und Bürgermeister alles gebaut, saniert und erhalten habe, wollte Peter Kellerer gar nicht aufzählen, weil dies zu lange dauere. „Mit deiner Gelassenheit und Menschlichkeit hast du die Gemeinde Schiltberg mit allen Ortsteilen zu einer Einheit geformt“, fasste Kellerer zusammen. Das Ortsteildenken, das vor Schreiers Wirken geherrscht habe, sei einer großen Zusammengehörigkeit gewichen. „Du warst immer für alle da, hast dir alles angehört und immer eine Lösung gefunden, mit der alle zufrieden waren“, so der Zweite Bürgermeister. Selbstverständlich sei dies kein Abschied für immer. Er freue sich auch in Zukunft über einen Ratsch oder ein Glas Bier mit Schreier.

Schiltbergs Bürgermeister reicht die Amtskette weiter

Schiltberg muss wegen Corona vielleicht Projekte verschieben

Haushalt beschlossen Nachdem in der Januarsitzung bereits das Investitionsprogramm beraten worden war, stellte Kämmerer Stefan Mayer nun den fertigen Haushaltsplan für 2020 vor. Der Verwaltungshaushalt umfasst mit rund 3,3 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt 1,7 Millionen. Der Haushalt wird wie der des Vorjahres vor allem durch die hohe Investitionsplanung von rund 1,2 Millionen geprägt sein. „Vor jeder Entscheidung im Vermögenshaushalt ist aber zu prüfen, wie sich die Corona-Pandemie auf den Haushalt auswirkt“, so der Kämmerer. Im Zweifelsfalle müssten noch nicht begonnene Investitionen verschoben werden. Auch die Straßensanierung von Wundersdorf Richtung Junkenhofen sei hiervon betroffen. Deshalb schlug Bürgermeister Josef Schreier vor, dass in der kommenden Sitzung vom neuen Gemeinderat abschließend entschieden werden soll, ob das Projekt realisiert werden kann.

 

Für die Finanzierung der Investitionen wurde zudem ein Kassenkredit in maximaler Höhe von 500.000 Euro mit eingeplant. Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer, so hat das Gremium entschieden, bleiben bei 350 Prozent.

Ortsrandsatzung „Am Hofberg“ Bereits mehrere Male hatte der Gemeinderat die Erweiterung der Ortsrandsatzung „Am Hofberg“ in Schiltberg auf dem Tisch. In der Februarsitzung wurde schon der Billigungsbeschluss gefasst, nun stand der Satzungsbeschluss auf dem Plan. Zunächst befanden sich die Dokumente für vier Wochen in der öffentlichen Auslegung. Da es sich bei den von den Einwänden von Trägern öffentlicher Belange hauptsächlich um Formalien gehandelt hatte, konnte der Gemeinderat zum Abschluss kommen und der Erweiterung mehrheitlich zustimmen.

Aussegnungshalle in Ruppertszell Für den Neubau einer Aussegnungshalle auf dem Friedhof Ruppertszell vergab der Rat die Baumeisterarbeiten an den günstigsten Bieter, die Firma Weinhuber GmbH aus Schiltberg. Die Angebotssumme: rund 53.500 Euro.

Bauantrag Im Genehmigungsfreistellungsverfahren wurde ein Bauantrag für ein Einfamilienhaus in der Keltenstraße in Schiltberg behandelt.

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