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04.03.2009

Schlägerei nach einem Kneipenabend

Aichach (nas) - Wegen einer "typischen Jugendverfehlung" stand ein 20-jähriger Aichacher jetzt vor dem Amtsgericht. Nach einer Kneipentour hatte er bei einem Streit einen 27-Jährigen erst geschubst und dann geschlagen. Nun muss er wegen Körperverletzung je 300 Euro an den Geschädigten sowie an eine soziale Einrichtung zahlen.

Im Januar vergangenen Jahres nahm der verhängnisvolle Abend vor dem Aichacher "Kyklos" seinen Lauf. "Ich hatte mit einem Freund schon an einer Tankstelle einiges getrunken, danach sind wir weitergezogen", schildert der Angeklagte den Tatabend. Als der besagte Freund dann vor der Kneipe einige Fahrräder umstieß, kam es zu einem Streit mit zwei anderen Männern. "Die wollten, dass mein Freund die Räder wieder aufhebt - hat er aber nicht", so der Angeklagte. Es folgte eine Rangelei, in deren Verlauf der Angeklagte einen der beiden Widersacher mit einem Faustschlag niederstreckte. "Das kam für mich vollkommen überraschend", so das 27-jährige Opfer.

Einsicht lohnt sich

Anschließend hätte der Angeklagte noch ein weiteres Mal zugeschlagen, das Opfer erlitt blaue Flecken und eine Kieferprellung. Der Freund des Beschuldigten, der ebenfalls in der Sache angeklagt war, erschien nicht zu dem Gerichtstermin. Der 20-jährige Angeklagte indes stellte sich nach dem Vorfall der Polizei und räumte alles ein. Während der Verhandlung entschuldigte er sich bei seinem Opfer. Weil der 20-Jährige sich einsichtig zeigte, legte Jugendrichter Dieter Gockel eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro fest.

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