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Affing

11.07.2018

Schlaglöcher in Affing: Reparaturen kosten viel Geld

Die Einmündung des Unterkreuthwegs in die Staatsstraߟe in Mühlhausen ist in Ordnung. Der Bereich davor weist aber schwere Schäden auf.
Bild: Christian Wunderer, Büro Sweco

Viele Straßen im Gemeindegebiet Affing sind beschädigt. Die Gemeinde kann zunächst nur die nötigsten Reparaturen angehen.

Hier ein Schlagloch, dort ein abgebröseltes Bankett, an der nächsten Stelle aufgeplatzter Asphalt – Straßenschäden gibt es in der Großgemeinde Affing zuhauf. Weil die Beseitigung viel Geld kostet, muss sich die Kommune aufs Nötigste beschränken. Reparaturen von 260000 Euro kann sich Affing in diesem Jahr leisten. Der Bedarf wäre viel höher.

Doch wo anfangen? Hilfreich ist da das neue Straßenkataster, das sämtliche Schäden auflistet. Auf dieser Basis legte Christian Wunderer vom Ingenieurbüro Sweco dem Gemeinderat eine Liste für dieses Jahr vor. Dabei galt es abzuwägen. Wunderer betonte, es seien viele Straßen von der Verkehrsbedeutung her relativ niedrig, von den Schäden her allerdings relativ hoch. Die Ortsverbindung zwischen Aulzhausen und Miedering, die Josef Tränkl ansprach, ist so ein Fall. Hier wäre laut Wunderer eine komplette Erneuerung nötig. „Das würde den Rahmen sprengen“, so der Fachmann. 80000 Euro und damit die höchste Einzelsumme fließt dennoch in eine eher untergeordnete Verbindung: von Pfaffenzell nach Zahling. Am Berg gibt es laut Wunderer „massive Entwässerungsprobleme“, das Wasser bleibe stehen, weil das Bankett zu hoch sei. Das sei verkehrsgefährdend, wie der Ingenieur betonte. Im weiteren Verlauf gibt es stark beschädigte Einzelstellen. Die werden repariert, in einem Teilbereich wird der Asphalt erneuert.

Im Unterkreuthweg in Mühlhausen werden 30000 Euro investiert. Die Einmündung in die Staatsstraße ist neu, im späteren Verlauf ist der Unterkreuthweg ebenfalls in Ordnung. Dazwischen aber hapert es. Die Fahrbahn ist durch den Schwerlastverkehr beschädigt. Wunderer will nicht warten, „bis etwas wegbricht“ und lieber bald abfräsen und eine neue Decke aufbringen lassen.

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Ebenfalls nötig ist eine Investition im Jahnweg in Bergen. 20000 Euro sind nötig, um eine seit Langem defekte Rinne an der Einmündung instand zu setzen. Hier gab es schon Probleme mit den Bussen, die zur Realschule fahren. Mit weiteren über 100000 Euro werden Einzelschäden ausgebessert. Da gibt es viele. Wunderer betonte, sie konzentrierten sich „auf die wichtigsten und notwendigsten“. Exemplarisch nannte er den Affinger Mühlweg. Ein Ausbau aber würde mehr Verkehr bringen, so Bürgermeister Markus Winklhofer. Paul Moll kritisierte, dass sich der Mühlweiher zurückstaue und das Bankett aufweiche. Winklhofer versprach, mit dem Besitzer zu sprechen. Weiteres Beispiel ist der Stocketweg in Gebenhofen. Am Wendehammer liegen die Sinkkästen höher als die Straße. Wasser kann nicht abfließen.

Um das Gesamtpaket attraktiver zu machen, wird zusätzlich der Endausbau der Jägerstraße (20000 Euro) in Anwalting aufgenommen. So erhofft man sich ein besseres Ausschreibungsergebnis. Dieses Ziel hat auch das Angebot an die Firmen, dass sie sämtliche Maßnahmen eigenständig zwischen Herbst und kommendem Frühjahr terminieren dürfen. (jca)

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