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Kühbach

12.03.2020

Schon bald starten die Bauarbeiten am Kühbacher Rathaus

Die Erweiterung des Kühbacher Rathauses steht heuer an.
Bild: Gerlinde Drexler

Plus Die Marktgemeinde Kühbach will in diesem Jahr gut neun Millionen Euro investieren. Rund eine Million sind für den Rathaus-Anbau nötig. Was sonst noch geplant ist.

Schon in der kommenden Woche werden die Arbeiten für den Anbau am Kühbacher Rathaus starten. Bis zum Jahresende soll die Verwaltung in den Neubau ziehen. Das sagte Bürgermeister Johann Lotterschmid in der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Rund eine Million Euro sind für den Anbau und die Renovierung des alten Rathauses im Investitionsprogramm des Marktes vorgesehen. Das meiste der insgesamt gut neun Millionen Euro Ausgaben der Marktgemeinde fließt jedoch in ein anderes Projekt.

Tief in die Tasche greift die Gemeinde auch für den Kanalbau. Rund 900.000 Euro sind für die Sanierung der Kanäle in der Schrobenhausener Straße vorgesehen. Die Maßnahme ist Voraussetzung, damit das neue Baugebiet „Falterbreite“ erschlossen werden kann. Dessen Erschließung ist dem Kühbacher Investitionsplan zufolge für das kommende Jahr vorgesehen. Heuer plant die Gemeinde hier für etwa 430.000 Euro Grunderwerb ein. Im nächsten Jahr sind für Straßen- und Kanalbau jeweils 300.000 Euro eingeplant.

Das neue Baugebiet in Unterbernbach wird erschlossen

Im neuen Baugebiet „An der Rettenbacher Straße“ in Unterbernbach beginnen in diesem Jahr die Erschließungsarbeiten. Weil der Grundwasserspiegel hier sehr hoch ist, muss das Niederschlagswasser großflächig entsorgt werden. Der Gemeinderat stimmte zu, diesen Hinweis in den Bebauungsplan mit aufzunehmen. Die bereits beschlossene Satzung werde durch diese geringfügige Änderung nicht berührt, teilte der Bürgermeister mit. Der Bebauungsplan tritt in Kraft.

Schon bald starten die Bauarbeiten am Kühbacher Rathaus

Auch die Sanierung der Kanäle am Marktplatz, der Pfarr- und der Magnusstraße wird in diesem Jahr losgehen. Heuer sind dafür rund 800.000 Euro eingeplant, 2021 weitere 600.000 Euro.

Der Neubau am Rathaus in Kühbach soll noch heuer fertig werden

Bereits vorbereitet ist der Platz, an dem der Kran für die Bauarbeiten am Rathaus stehen wird. „Wir wollen heuer den Neubau fertigstellen“, sagte Lotterschmid. Bis zum Jahresende soll so viel wie möglich von der Verwaltung in den Neubau und in ein Nebengebäude des Rathauses ausgelagert werden. Als Grund nannte er: „Damit man im Altbau bei der Sanierung möglichst frei arbeiten kann.“

Im Investitionsplan ist auch die Sanierung der Kühbacher Friedhofsmauer vorgesehen. Die steht teilweise unter Denkmalschutz. Es müsse deshalb erst noch untersucht werden, ob und was man machen könne, so Lotterschmid. Gerhard Stegmayer regte an, die Sanierung der Friedhofsmauer in Unterbernbach vorzuziehen. Der Gemeinderat solle das Ergebnis der Untersuchung, mit dem der Bürgermeister im Mai oder Juni rechnet, abwarten, meinte Lotterschmid.

Das meiste Geld, rund 4,5 Millionen Euro, steckt die Gemeinde heuer in die Abwasserbeseitigung. Mit rund zwei Millionen Euro schlägt der Kläranlagenneubau zu Buche. Rund 2,5 Millionen Euro kosten die Zuleitung zur neuen Kläranlage, der Bau des Pumpwerks sowie der Umbau der Kanäle in der Paarer- und Dieselstraße. Für diese Maßnahme werde es Zuschüsse geben, teilte der Bürgermeister mit.

Schon 1038 Bürger haben für die Kläranlage Geld bezahlt

Der Markt hat inzwischen 1583 Bescheide für die Ergänzungsbeiträge zum Neubau der Kläranlage verschickt. Die erste von insgesamt drei Raten ist nun im März fällig. 1202 Zahlungen sind bereits eingegangen. 1038 Bürger haben die erste Rate bezahlt, der Rest überwies gleich die Gesamtsumme. Insgesamt habe die Gemeinde rund 1,6 Millionen Euro eingenommen, informierte der Bürgermeister.

Es gibt einen Widerspruch und eine Klage gegen die Kläranlagenbescheide

Bei der Verwaltung seien ein Widerspruch und eine Klage gegen die Bescheide eingegangen, so Lotterschmid. Der Widerspruch werde voraussichtlich so lange zurückgestellt, bis über die Klage entschieden sei.

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