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Pöttmes

10.07.2019

Schrobenhausener Straße: Ab Montag wird in Pöttmes gebaut

Die Supermärkte an der Schrobenhausener Straße in Pöttmes sollen auch während der Bauzeit erreichbar bleiben – je nach Fortschritt der Bauarbeiten aber nur aus jeweils einer Richtung.
Bild: Vicky Jeanty (Archiv)

Plus Die Schrobenhausener Straße in Pöttmes wird ab Montag, 15. Juli, zur Großbaustelle. Was das für Anwohner, Kunden, Anlieferer und Durchgangsverkehr bedeutet.

Die Schrobenhausener Straße in Pöttmes wird ab Montag, 15. Juli, zur Großbaustelle. Sie wird bis November ab der Einmündung der Unterfeldstraße knapp einen Kilometer weit in östlicher Richtung ausgebaut. Für Anwohner, Geschäftsinhaber, -mitarbeiter und -kunden sowie Verkehrsteilnehmer bringen die Arbeiten in den nächsten Monaten einige Unannehmlichkeiten mit sich.

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Arbeiten werden in zwei Bauabschnitte aufgeteilt

Weil es sich um eine Staatsstraße handelt, ist das Staatliche Bauamt Augsburg federführend. Ein Bauleiter der Baufirma wird tagsüber regelmäßig vor Ort sein. Wie Christoph Eichstaedt vom Staatlichen Bauamt erklärt, wird die Arbeit in zwei Bauabschnitte aufgeteilt: einen östlichen und einen westlichen.

Erster Bauabschnitt Die Arbeiten beginnen im östlichen Bauabschnitt. Er reicht von der nahe dem Netto-Markt gelegenen Einmündung der Rudolf-Diesel-Straße in die Schrobenhausener Straße bis zum Lidl-Supermarkt. Die Grenze der Bauabschnitte verläuft zwischen den beiden Einfahrten zum Lidl-Supermarkt, sodass zumindest eine der beiden Einfahrten immer offen ist. Die Arbeiten im östlichen Bauabschnitt dauern bis etwa Mitte August. In dieser Zeit wird der betroffene Abschnitt der Schrobenhausener Straße komplett gesperrt. Busbahnhof und Sportgelände sind aus westlicher Richtung erreichbar. Die ersten Schritte: Die Arbeiter fräsen zunächst den Asphalt der Straße ab. Danach geht es mit dem Umbau des Kreuzungsabschnitts weiter.

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Autofahrer aufgepasst: Schrobenhausener Straße wird zur Großbaustelle

Zweiter Bauabschnitt Bis in den November folgt der zweite, westliche, Bauabschnitt. Dazu ist die Schrobenhausener Straße vom Lidl-Markt bis zur Einmündung der Unterfeldstraße voraussichtlich ab Mitte August bis zum Ende der Bauarbeiten im November gesperrt. In dieser Zeit dient der Volksfestplatz, der über den Laichanger erreichbar ist, als Ersatz für den Busbahnhof. Hier stehen auch einige Parkplätze für die Besucher des TSV-Sportgeländes zur Verfügung. Über den Volksfestplatz ist durch die Baustelle außerdem der Edeka-Markt erreichbar. Ein Teil des Volksfestplatzes wird während der gesamten Bauzeit für die Baustelleneinrichtung und als Lagerfläche genutzt.

Straße soll lärmmindernden Belag erhalten

Straße Auf der Straße wird der Asphaltoberbau erneuert. Nach Trag- und Asphaltbinderschicht wird zum Schluss ein Dünnschicht-asphalt mit lärmmindernden Eigenschaften aufgebracht. Damit er tatsächlich lärmmindernd ist, muss er in einem Zug eingebaut werden. Dazu wird an einem Sonntag im Herbst die Straße komplett gesperrt: Auch für Anlieger gibt es dann kein Durchkommen mehr. Der Termin steht noch nicht fest.

Gehwege Die Gemeinde erneuert im Zuge der Straßenbauarbeiten die Gehwege. Der südliche Gehweg bleibt in seiner bisherigen Breite bestehen, hier werden ausschließlich die Randsteine und Beläge erneuert. Der nördliche, bislang maximal anderthalb Meter breite Gehweg wird in Teilbereichen verbreitert. Randsteine, Pflasterzeilen und Entwässerungsrinnen müssen neu gesetzt werden. Auch an den Versorgungsleitungen wie beispielsweise Strom, Wasser, Abwasser oder Kabelfernsehen wird stellenweise gearbeitet.

Kosten Die Gesamtkosten für den Straßenbau und die Gehwege belaufen sich Eichstaedt zufolge auf circa eine Million Euro. Der Neubau der Gehwege kostet ohne Grunderwerb voraussichtlich 290000 Euro.

Anlieger und Anlieferer sollen zumeist durchkommen

Anliefer-/Anliegerverkehr Die Bauabschnitte sind so geplant, dass der Anlieferverkehr – beispielsweise zu den großen Supermärkten – laut Staatlichem Bauamt während der gesamten Bauzeit „üblicherweise machbar“ ist. Dasselbe gilt laut Eichstaedt für die Anlieger – zumindest meistens. Zu einzelnen Zeiten ist jedoch auch für sie die Durchfahrt nicht möglich. Darüber, wann das der Fall ist, werden sie vorher informiert. Eichstaedt rät, dann „vielleicht auch mal das Auto stehen zu lassen“. Sowohl die Mitarbeiter, Kunden und Anlieferer der Geschäfte als auch die Anwohner werden Umwege auf sich nehmen müssen: Je nach Bauabschnitt wird ihr Ziel mal nur von der östlichen, mal nur von der westlichen Seite erreichbar sein.

Umleitung Eine Umleitung für den überörtlichen Verkehr in beiden Richtungen über die Staatsstraße 2035, Schönesberg, Ehekirchen, Klingsmoos und die Staatsstraße 2049 wird ausgeschildert.

Busse Für Busse gibt es innerorts eine Umleitung. „Sie steht aber nicht allen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung“, mahnt Eichstaedt.

Querungshilfe Laut Gemeinde wird an der Abfahrt zur Kläranlage eine Querungshilfe für Radler eingerichtet.

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