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Karriere

08.03.2018

Schüler schnuppern in verschiedene Berufe

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25 Betriebe und Fachschulen informierten rund 200 Schüler an der Aichacher Mittelschule über ihre Berufsausbildungsmöglichkeiten.

An der Aichacher Mittelschule lernen sich Jugendliche und Unternehmen in rund 80 Workshops kennen. Warum am Ende alle zufrieden sind.

Sie hat schon Tradition, die „Lange Nacht der Berufe“ an der Geschwister-Scholl-Mittelschule in Aichach. Rektor Franz Negele machte in der Begrüßung auch mit Zahlen deutlich, warum die Veranstaltung so wichtig ist. „Wir begrüßen auch heuer mehr als 25 Betriebe und Fachschulen, die in 80 Workshops 50 Ausbildungsberufe vorstellen und rund 200 Schüler aus unserer Schule und der Mittelschule Kühbach. Nutzen wir also alle gemeinsam dieses vielfältige Angebot zur Information über die hervorragenden Möglichkeiten, die der Ausbildungsmarkt derzeit bietet“, betonte der Schulleiter.

Und in der Tat präsentierten die Ausbilder auch diesmal eine breite Palette: Technische Berufe in der Industrie, im Handel, in der Verwaltung, im Handwerk und Dienstleister aus sozialen Berufen stellten ihre Erwartungen an die zukünftigen Auszubildenden vor und zeigten zugleich deren Chancen auf. In vielen Workshops konnten sich die Schüler bei praktischen Aufgaben ein Bild davon machen, inwieweit ihre Vorstellungen und Fähigkeiten mit dem erkundeten Beruf übereinstimmen.

Das Engagement der Betriebe, die teilweise sehr aufwendige Workshops gestaltet hatten, und der Schule lohnte sich erneut aus Sicht vieler Anbieter. Fachleute aus der Wirtschaft zogen ein positives Resümee. „Die Schüler waren wissbegierig, stellten gezielte Fragen und es wurden auch Praktika und Bewerbungen vereinbart“, hieß es zum Beispiel.

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Dass diese Veranstaltung mittlerweile schon eine Tradition hat und in der Wirtschaft zu einer festen Größe geworden ist, zeigten die zahlreichen Voranmeldungen für das nächste Schuljahr. Auch neue Betriebe haben Anfragen gestellt.

Es wird eine Änderung geben: „Das Organisationsteam wird sich ab nächstem Jahr personell verändern, aber wir konnten neue Kolleginnen gewinnen, die diese Aufgabe perfekt übernehmen werden“, zeigten sich die bisherigen Projektleiter Karl-Heinz Schindler, Eric Altmannshofer, Josef Sedlmeir und Martina Hoffmann sehr zufrieden über den nahtlosen Übergang. „Das ist auch absolut in unserem Interesse, denn so bleibt die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft erhalten“, lautete das einhellige Urteil der Firmenchefs und der Ausbilder.

Für einen ansprechenden äußeren Rahmen hatten die Arbeitsgruppe Gastro unter Leitung von S. Kapfhammer mit einem leckeren warmen Buffet gesorgt und der Elternbeirat und Förderverein, die die Verköstigung der Schüler übernommen hatten. (AN)

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