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31.08.2018

Schultoiletten in Todtenweis werden saniert

In der Grundschule in Todtenweis werden die Toiletten saniert.
Bild: Sofia Brandmayr

An der Grundschule wird auch das Stromnetz überprüft und wenn nötig teilerneuert. Mit der Renovierung sollen Geruchsbelästigungen Vergangenheit sein.

Für 170000 Euro will Todtenweis die Toiletten in der Grundschule renovieren, und erwartet dafür Zuschüsse in Höhe von bis zu 130000 Euro. Dabei handelt es sich um die Knaben- und Mädchentoiletten sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss und die dazugehörigen Lehrertoiletten. Zusätzlich sollen die darunterliegenden Räume im Keller für die Erstellung weiterer sanitärer Einrichtungen durch entsprechende Vorarbeiten bei der Leitungsführung gerüstet sein. Der Bauamtsleiter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Aindling, Christian Lottes, stellte als „größten Punkt“ die Beschaffung neuer sanitärer Einrichtungen und die Herstellung der dafür fälligen neuen Anschlüsse vor. Das Stromnetz soll überprüft und gegebenenfalls teilerneuert werden – auch im Hinblick auf die E-Boiler. „Ich wünsche mir, dass bei der Elektroinstallation keine Kompromisse gemacht werden, zumal ja die Wände offen sind“, warf Michael Hofberger ein. Mit dem Einbau einer Lüftungsanlage sollen die von Bürgermeister Konrad Carl angesprochenen „Geruchsbelästigungen“ der Vergangenheit angehören. Lottes will beim Termin am 25. September bei der Regierung von Schwaben auf einen vorzeitigen Baubeginn hinwirken. Sein Zeitplan: Im Spätherbst dieses Jahres sollen Vorplanung und Ausschreibung erfolgen. Auch im Hinblick auf die gute Auftragslage im Handwerk riet der Bauamtsleiter von Termindruck ab und favorisierte eine Auftragsvergabe erst für Anfang 2019: „Es hat wenig Sinn, dies alles auf Biegen und Brechen durchzuziehen“, sagte Lottes. In den großen Ferien und teilweise im laufenden Betrieb im nächsten Jahr sollen die Arbeiten durchgeführt werden. Ohne Gegenstimmen gab der Rat sein Einverständnis sowohl für die Maßnahme an sich und für den Antrag auf vorzeitigen Baubeginn, als auch für die Inanspruchnahme des Zuschusses.

Stellungnahmenzu Bebauungsplan Jeweils einstimmig winkten die Kommunalvertreter auch die Stellungnahmen aus der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Vertreter öffentlicher Belange durch, die ihre Beiträge zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 16, Lechfeldwiesen (Erweiterung Gewerbegebiet), abgegeben hatten. Das Wasserwirtschaftsamt hatte geschrieben, dass seine Bedenken bezüglich einer gesicherten Abwasserentsorgung „nach wie vor aufrechterhalten werden“. Auch der Markt Aindling und die Kabisbachgruppe als Entsorger mahnten eine schnelle Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen an. Im Beschluss des Todtenweiser Gemeinderats hieß es: „Die Abwasserentsorgung für das neue Gewerbegebiet ist durch eine konsequente Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen gesichert.“

GuteBiologie am Kabisbach Auf Initiative des Todtenweiser Bauhofs kam Timo Krohn vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth und besichtigte den Lauf des Kabisbachs. Konrad Carl berichtete, Ziel sei eine Beratung gewesen, wie die Pflege von Gewässern dritter Ordnung im Hinblick auf das Jahr 2027 auszuschauen habe. Bis dahin müssen solche Gewässer laut EU-Vereinbarung in „gutem Zustand“ sein. Der Bürgermeister erklärte zu den Ergebnissen der Begehung: „Eine brachiale Räumung mit schwerem Gerät kann nicht naturverträglich sein, denn sie führt zu einer Mortalitätsrate von bis zu 80 Prozent. Das heißt: Achtzig von hundert Lebewesen im Bach sterben bei solchen Aktionen.“ Begeistert habe sich der Wasserexperte über das Konzept des Todtenweiser Bauhofs gezeigt: kein Mulchen, kein Mähen. „Da hat sich eine Biologie entwickelt – die schreibt sich Sie. Kleine Fische tummeln sich da und Frösche finden wieder Nahrung und Unterschlupf.“ Über das Bachräumen an sich sagte das Gemeindeoberhaupt: „Man hat dem Druck der Anlieger nachgegeben und dabei vieles kaputtgemacht.“ Als mustergültig lobte Konrad Carl den Bach von der Lutzsiedlung herab. „Da hat Landwirt Karl Jakob (Hannesbauer) freiwillig zehn Meter Grünstreifen stehen lassen. Erstaunlich, was sich mit weniger Intensivpflege alles entwickelt.“

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