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Prüfung

21.10.2015

Sechs neue Meister aus dem Landkreis

Die Münchner Meisterschüler aus dem Landkreis: (von links) Florian Hansmann, Maximilian Späth, Michael Steinhard, Dominik Fichtner, Marco Eichner, Sebastian Stark. Foto: Dirk Winterhalter

Landmaschinen-Meister Michael Steinhard aus Freienried schließt Schule in München mit Notenschnitt von 1,2 als Bester ab

Einen erfolgreichen Jahrgang schickten die Münchner Meisterschulen hinaus ins Wirtschaftsleben. 314 junge Frauen und Männer bestanden die Meisterprüfung, darunter sechs Absolventen aus dem Landkreis Aichach-Friedberg. 337 Handwerker waren zur Prüfung angetreten. Der Landmaschinenmechaniker-Meister Michael Steinhard aus Freienried (Gemeinde Eurasburg) war mit einem Notendurchschnitt von 1,17 der beste Absolvent.

Die Absolventen kamen aus den Bereichen Elektrotechnik (107), Friseurhandwerk (30), Feinwerkmechanik (23), Informationstechnik (14), Installateur/Heizungsbau (86), Landmaschinenmechanik (14), Metallbau (21) und Zahntechnik (19). Die Herkunftsländer der jungen Meister reichten von Afghanistan bis Vietnam, wobei die Alterspanne zwischen 19 und 45 Jahren lag.

Schulleiter Georg Junior gratulierte den frischgebackenen Meistern zu einem erfolgreich absolvierten, anstrengenden und mit vielen Herausforderungen gespickten Jahr. Viele Prüfungen mussten bestanden werden, um an diesem Tag hier anwesend zu sein. Das größte Lob kam von den Meisterschülern selbst, die laut Mitteilung der Schule bei einer Befragung auf die Frage „Würden Sie die Meisterschulen am Ostbahnhof Freunden und Kollegen weiterempfehlen?“ mit überragender Mehrheit „Ja“ angekreuzt haben. Die beiden Schülersprecher bescheinigten den Anwesenden nun „ein essenzieller Teil der ,Wirtschaftsmacht von nebenan‘“ zu sein und in diesem Jahr neben der fachlichen auch eine große persönliche Entwicklung vollzogen zu haben. „Bei uns im Handwerk zählt nicht, wo man herkommt, sondern wo man hinwill.“

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Christine Strobl, Münchens Dritte Bürgermeisterin, hob in ihrer Rede die Besonderheit der Meisterschulen als Zweckverband der Landeshauptstadt und der Handwerkskammer hervor: Die Lehrkräfte stellt die Landeshauptstadt und die Ausstattung stammt von der Handwerkskammer. Dadurch kostet die Meisterausbildung keine Schulgebühren. Franz Xaver Peteranderl, der Vize-Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern griff die aktuelle Diskussion um den Fortbestand der Meisterpflicht auf und betonte, dass die Handwerkskammer sich weiter für die hohen Standards in dieser Form der Fachausbildung einsetzt.

Die besten Meisterschüler jeder Klasse erhielten als Anerkennung für ihre Leistungen zu ihrem Zeugnis eine Urkunde und einen Gutschein vom Freundeskreis der Meisterschulen überreicht. Aus dem Landkreis Aichach-Friedberg schlossen neben Steinhard fünf weitere junge Männer mit dem Meisterbrief ab: Florian Hansmann (Friedberg, Zahntechnik), Maximilian Späth (Dasing, Elektrotechnik), Dominik Fichtner (Kühbach, Elektrotechnik), Marco Eichner (Friedberg, Elektrotechnik), Sebastian Stark (Hollenbach-Schönbach, Installateur und Heizungsbau). (AN)

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