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22.11.2017

Seelsorgerin verabschiedet

Landrat Klaus Metzger überreichte Claudia Gerwing Blumen zum Abschied vom Krankenhaus.
Bild: Johanna Leinauer

Nach 25 Jahren Dienstzeit scheidet Claudia Gerwing aus dem Krankenhaus Friedberg aus. Gerwing übernahm dort vor 25 Jahren die Seelsorge von den Ordensschwestern und baute diesen Bereich neu auf.

Bevor die Diplom-Theologin und Pastoralreferentin in Friedberg begann, arbeitete sie laut Mitteilung in zwei Pfarreien in Augsburg, unterrichtete Religion und war in der Frauenarbeit tätig. Sie absolvierte eine Ausbildung zur klinischen Seelsorgerin. Die damals 50-Jährige belegte berufsbegleitend den Master-Studiengang „Interkulturelle Kommunikation“ an der Hochschule in München. Diesen schloss sie nach drei Jahren erfolgreich ab.

In ihrer Tätigkeit als Krankenhaus Seelsorgerin traf Gerwing auf Menschen in kritischen Phasen ihres Lebens. Sie versuchte, den Betroffenen bei den unterschiedlichsten Umständen wie Leiden, Krankheit, seelische Schmerzen und Sterben zu helfen. Ihre Tätigkeit umfasste unter anderem die Begleitung von Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern der Klinik.

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Die Seelsorgerin wirkte im Ethikkomitee und Palliativ-Team des Krankenhauses sowie im Darmzentrum Augsburg-Friedberg mit. Seit zehn Jahren unterstützt sie die „Zur-Ruhe-Bettung“ verstorbener Babys. Bei dieser Feier können sich die Eltern würdevoll von ihren Kindern verabschieden. Zudem gab sie Fortbildungen zur „Sterbebegleitung“ für die Pflegekräfte.

Landrat Klaus Metzger, Geschäftsführer Krzysztof Kazmierczak und das Team des Friedberger Krankenhauses bedankten sich bei Claudia Gerwing für ihren Einsatz für die Patienten. (AN)

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