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Aichach-Friedberg

12.02.2015

Selbstversuch: zwei Wochen ohne Internet

AN-K!ar.Texterin Laura Nöller hat einen Selbstversuch gestartet: zwei Wochen offline. Ob das klappt?
Bild: Laura Nöller

Kommen wir heutzutage ohne World Wide Web aus? Unsere K!ar.Texterin hat das getestet - mit eindeutigem Ergebnis

Aichach-Friedberg Egal, ob an der Bushaltestelle, auf dem Pausenhof oder beim Bummeln in der Stadt: Viele Jugendliche beschäftigen sich andauernd mit dem Smartphone und surfen im Internet. Kein Wunder, denn es erleichtert uns den Alltag um ein Vielfaches.

Ob man nun etwas für das Referat recherchieren muss oder wissen will, wann das neue Album des Lieblingssängers herauskommt – schnell ist das Handy gezückt, die Anfrage eingetippt und eine Suchmaschine spuckt in Sekundenschnelle Antworten aus. Aber geht es auch ohne das Internet? Bei meinem zweiwöchigen Selbstversuch war ich überrascht, wie viel heutzutage online läuft.

Tag 1 und 2Der Anfang meines Experiments verläuft durchwachsen. Als ich den Shopping- und Kinonachmittag am Wochenende planen möchte, sehe ich das Filmprogramm nicht im Internet an, sondern studiere stattdessen die Übersicht in der Tageszeitung.

So weit kein Problem, doch die Trailer können eben nur online angesehen werden. Wenn ich also wissen möchte, um was es in den jeweiligen Streifen genau geht, muss ich wohl oder übel das Web benutzen.

Tag 3 bis 5Der dritte und vierte Tag verlaufen problemlos, aber am fünften Tag wird es knifflig, da ich für ein Musikprojekt in der Schule Stücke für eine Präsentation benötige. Dafür muss ich die Songs bei Youtube streamen.

Also bleibt mir nichts anderes übrig, als das Internet zu benutzen. Auch die weitere Recherche wird dadurch viel einfacher und vor allem schneller. Über Suchmaschinen komme ich innerhalb von Sekunden zu Dutzenden von Informationen, die ich in Bibliotheken oder ähnlichen Einrichtungen nur sehr mühsam und mit viel Zeitaufwand erhalten würde.

Tag 6 bis 8Zur Halbzeit meines Selbsttests läuft alles prima.

Tag 9 bis 11Als ich schnell eine Vokabel nachschlagen möchte, greife ich zum Wörterbuch anstatt zum Handy. Das ist zwar auch eine gute Möglichkeit, aber mit speziellen Websites geht es einfach viel zügiger und unkomplizierter.

Tag 12 bis 14Zum Ende meines Experiments verläuft alles super. An einem freien Nachmittag zu Hause bekomme ich allerdings Lust, mal wieder im Internet zu surfen. Ich mache es mir aber gemütlich und greife statt zum Handy zu einem Buch.

Fazit Wir benutzen das Internet mittlerweile so oft, dass wir gar nicht mehr bemerken, wie sehr es unseren Alltag erleichtert. Erst wenn man einmal bewusst darauf verzichtet, fällt einem das auf. Gerade bei Arbeiten oder Projekten für die Schule ist das Web unverzichtbar. Es war kaum möglich, zwei Wochen ohne auszukommen. Am Ende meines Versuchs war ich froh, wieder mal in aller Ruhe im Internet surfen zu dürfen.

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