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Sielenbach

06.05.2020

Sielenbach: Martin Echter übergibt an Nachfolger Heinz Geiling

Symbolisch übergibt Martin Echter (links) einen riesigen Rathausschlüssel an seinen Nachfolger Heinz Geiling.
Bild: Alice Lauria

Plus Martin Echter hat seinen Nachfolger Heinz Geiling wochenlang eingearbeitet. Was der scheidende Sielenbacher Bürgermeister nun vor hat und was der neue erwartet.

Nach 18 Jahren hat Sielenbach einen neuen Bürgermeister. Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, übergab der bisherige Rathauschef der Wallfahrtsgemeinde, Martin Echter, einen überdimensional großen, symbolischen Schlüssel aus Holz an seinen Amtsnachfolger Heinz Geiling. „Ich hoffe, dass ich es auch nur ansatzweise so mit Bravour machen werde wie du,“ sagte Geiling zu seinem Vorgänger.

Die aktuelle Situation durch die Corona-Krise sieht Geiling als große Herausforderung, „aber es geht jedem gleich, wir sitzen alle in einem Boot.“ Zweifel in Bezug auf seine neue Aufgabe hat der Rathauschef trotz der jüngsten Entwicklungen nicht. Martin Echter wünscht seinem ehemals Dritten Stellvertreter „eine glückliche Hand und von Herzen viel Erfolg“.

Dem Sielenbacher Martin Echter wird es auch künftig nicht langweilig

Langweilig dürfte es Echter auch künftig nicht werden: „Ich habe acht Enkel und mit meinem Planungsbüro bin ich auch immer noch ein wenig beschäftigt.“ Der Tödtenrieder hat nach eigener Aussage jetzt pro Woche 25 bis 30 Stunden mehr Luft. Auch Heinz Geilings Ehefrau, Brigitte, war bei der symbolischen Amtsübergabe dabei. Sie ist ebenfalls nervös – schließlich beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die ganze Familie. Sie hat ihren Mann aber von Anfang an bei seiner Kandidatur unterstützt und unterschätzt keinesfalls den hohen Zeitaufwand des Bürgermeisteramtes, sagt aber: „Die Kinder sind ja schon groß.“

 

Zudem hat Geiling bei seiner Stelle im Landratsamt Aichach seine Stundenzahl reduziert, um sich der neuen Aufgabe besser widmen zu können. Geiling ist naturgemäß nicht frei von Nervosität und gibt bescheiden zu: „Manchmal wache ich auf und denke mir: Hoffentlich mache ich es richtig.“ Und das trotz der wochenlangen Einarbeitung durch seinen Vorgänger Echter.

Die Feuertaufe folgte gleich am nächsten Tag, als er als neuer Bürgermeister zu einem 80. Geburtstag zum Gratulieren ging. „Mit Mundschutz und ohne direkten Kontakt“, versteht sich.

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