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17.01.2020

Sielenbach baut neue Brücken

In Sielenbach werden zwei Brücken erneuert.

Morsche Holzbrücken werden durch Stahlbauten ersetzt. Auch die Treppe zur Kirche in Tödtenried wird erneuert

Zwei weitere der insgesamt drei morschen Holzbrücken in der Gemeinde Sielenbach werden durch Neubauten aus Stahl ersetzt. Auch die baufällige Aufgangstreppe an der Kirche St. Katharina im Ortsteil Tödtenried soll neu gebaut werden. Die Gemeinde will sich hier mit 50 Prozent an den Kosten beteiligen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch.

Auf rund 131000 Euro schätzte das Ordinariat die Kosten für den Neubau der Aufgangstreppe im Osten der Kirche, teilte Bürgermeister Martin Echter auf telefonische Anfrage mit. Statt eine Firma damit zu beauftragen, beschlossen die Tödtenrieder, die Treppe in Eigenleistung zu bauen. Wie schon beim Bau des Feuerwehrhauses werden wieder viele Helfer ehrenamtlich arbeiten und Betriebe stellen kostenlos Maschinen zur Verfügung. Von den geschätzten Kosten in Höhe von 40000 bis 50000 Euro für die neue Treppe übernimmt die Hälfte die Gemeinde, beschloss der Gemeinderat.

Rund 25000 Euro kostet jede der beiden neuen Stahlbrücken für Fußgänger und Radfahrer über die Siele an der Maria-Birnbaum-Straße und den Weiherbach an der Aichacher Straße. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung zur ersten „Musterbrücke“ über die Ecknach Richtung Sportplatz seien positiv ausgefallen, so der Bürgermeister. Mit den Ersatzbauten beauftragte der Gemeinderat die Firma Hofberger Maschinen- und Metallbau in Unterbernbach (Markt Kühbach).

Sielenbach baut neue Brücken

Die fehlende öffentliche Toilette am Friedhof hatte Josef Breitsameter bei der Bürgerversammlung im November angesprochen. Die Pfarrei ziehe weiter nicht mit, hatte der Bürgermeister bedauert. Um Nägel mit Köpfen machen zu können, wollte er die Kirchenverwaltung zur nächsten Gemeinderatssitzung einladen. Im Gemeinderat teilte Echter nun mit, dass es einen gemeinsamen Ortstermin geben werde, sobald die Kirchenverwaltung eine Entscheidung zu diesem Thema getroffen habe.

Im Rahmen des DSL-Ausbaus solle das Kopfsteinpflaster auf dem Gehweg an der Aichacher Straße im Bereich der Pfarrkirche entfernt werden, hatte Johann Goldstein angeregt. Der Bürgermeister hatte darauf hingewiesen, dass die Gemeinde dann Zuschüsse zurückzahlen müsse, weil die Pflasterung im Rahmen der Dorferneuerung gemacht worden war. Eine Rückfrage beim Amt hatte das bestätigt.

Die Pflasterung sei mit insgesamt 80 Prozent bezuschusst worden und es gebe eine Zweckbindungsfrist von mindestens 15 Jahren darauf, teilte Echter dem Gemeinderat mit: „Es wäre ein Schildbürgerstreich, das schöne Kleinsteinpflaster gegen eine Asphaltdecke auszutauschen“, sagte er.

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