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Sielenbach

13.11.2020

Sielenbach plant Bestandsaufnahme zur Straßenbeleuchtung

In der Gemeinde Sielenbach sollen die Straßenlaternen auf die LED-Technik umgerüstet werden. Unser Symbolbild zeigt nicht die Ausführung, die in Sielenbach geplant ist.
Bild: Christian Kirstges (Symbolfoto)

Plus Die Umrüstung der Straßenlaternen auf LED war eines der Themen im Sielenbacher Gemeinderat. Zudem diskutierten die Räte über die Leinenpflicht für Hunde.

Die Umrüstung der Straßenlaternen auf LED ist eines der Themen, das die Gemeinde Sielenbach im kommenden Jahr angehen will. Vorher steht aber noch eine Bestandsaufnahme an. Der Gemeinderat diskutierte in seiner Sitzung am Mittwochabend darüber, wie sie umgesetzt werden soll. Ein Ratsmitglied regte sogar an, die Lampen nachts ganz abzuschalten.

Mindestens vier verschiedene Lampentypen sind in der Gemeinde im Einsatz, von denen womöglich nicht alle auf LED umgestellt werden können. Ein Teil der Straßenlampen gehört der Kommune, ein anderer Teil dem Energieversorger Bayernwerk. Rund 6000 Euro würde eine Bestandsaufnahme kosten, bei der nicht nur diese Daten, sondern auch die genauen Standorte der Lampen erfasst würden, sagte Bürgermeister Heinz Geiling.

Ratsmitglied: Sielenbacher Laternen nachts abschalten

Martin Echter junior und Josef Stocker fragten sich, ob die Gemeinde hier wirklich in Vorleistung gehen müsse. Ihrer Meinung nach ist es Aufgabe des Energieversorgers, diese Daten zu erfassen. Bevor eine Firma mit der Bestandsaufnahme beauftragt wird, solle die Gemeinde in einem ersten Schritt ihre eigenen Lampen auflisten, schlug Jürgen Oswald vor.

Um die Lichtverschmutzung zu reduzieren, regte Johann Finkenzeller an, über eine Abschaltung der Laternen bei Nacht nachzudenken. Der Bürgermeister konnte sich vorstellen, die Straßenlampen zu dimmen, aber nicht, sie abzuschalten. Geiling will beim Bayernwerk ein Angebot für das Umrüsten von deren Straßenlampen mit Angabe des Standortes einholen.

Sielenbacher Bürgermeister dankt neuen und bisherigem Feldgeschworenen

37 Jahre lang war Franz Mayr als ehrenamtlicher Feldgeschworener für die Gemeinde tätig. In dieser Zeit habe der heute 80-Jährige viele Grundstücke vermessen und abgesteckt, so der Bürgermeister. Als Feldgeschworener setzte er Grenzsteine höher oder tiefer, entfernte Vermessungspunkte oder ersetzte beschädigte Vermessungspunkte. Aus gesundheitlichen Gründen übt Mayr das Ehrenamt nicht mehr aus. Den Titel Feldgeschworener kann er jedoch lebenslang führen. Bürgermeister Geiling dankte ihm im Namen von Gemeinde und Vermessungsamt für seinen Einsatz. Coronabedingt hatte der Bürgermeister Mayr nicht zur Sitzung eingeladen. Er wird die Verabschiedung persönlich nachholen.

Die beiden neuen Feldgeschworenen der Gemeinde Sielenbach sind: (von links) Anton Sailer und Josef Grieser.
Bild: Gerlinde Drexler

Neu im Amt sind Anton Sailer und Josef Grieser. Sie werden künftig zusammen mit Josef Straßer die Aufgaben als „Siebener“, wie Feldgeschworene auch genannt werden, im Gemeindegebiet wahrnehmen. Der Bürgermeister vereidigte die beiden.

Leinenpflicht geändert: Große Hunde (ab 50 Zentimetern Schulterhöhe) und Kampfhunde müssen künftig innerhalb eines Radius' von 200 Metern zur Wohnbebauung angeleint sein. Das sieht der Neuerlass über das freie Umherlaufen von großen Hunden und Kampfhunden vor. Die Leinenlänge reduziert sich von drei auf zwei Meter und es besteht ein generelles Betretungsverbot von Spielplätzen. Der Gemeinderat stimmte dem Neuerlass zu.

Spenden angenommen: Spenden in Höhe von insgesamt 300 Euro gingen bei der Gemeinde ein. 100 Euro davon sind für den Kindergarten in Tödtenried, der Rest für das Kinderhaus in Sielenbach gedacht. Der Gemeinderat nahm die Spenden an.

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