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Partnerschaft

19.08.2019

Sielenbacher sind zu Gast bei Freunden

Zahlreiche Sielenbacher im Alter von zehn bis 75 Jahren besuchten ihre französischen Freunde in St.-Fraimbault-de-Prières. In Frankreich unternahmen sie viele Ausflüge, unter anderem in den Hafen von Auray (Bild).
Bild: Helmut Friedl

Teilnehmer von zehn bis 75 Jahren besuchen St.-Fraimbault-de-Prières in Frankreich. Dort gibt es viel zu sehen und zu erleben

Seit fast 30 Jahren finden jedes Jahr gegenseitige Besuche zwischen Sielenbach und der französischen Partnergemeinde St.-Fraimbault-de-Prières statt. Obwohl die Bayern in Frankreich bisher schon viel gesehen und erfahren haben, gefiel auch dieses Mal wieder allen Teilnehmern die Reise sehr. Die französischen Gastgeber hatten sich erneut große Mühe gemacht, um den Besuchern aus dem Ecknachtal ein interessantes und unterhaltsames Programm zu bieten.

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Neulinge waren ebenso darunter wie „alte Hasen“, die von Anfang an jedes Jahr an den Fahrten teilnahmen. Auch vom Alter her war die bayerische Gruppe bunt gemischt: Die Spanne reichte von zehn bis 75 Jahre. Dass die Fahrtkosten insbesondere für die jungen Mitreisenden sehr niedrig gehalten werden konnten, ist maßgeblich einem Zuschuss des Deutsch-Französischen Jugendwerks zu verdanken. Den Abend nach der Ankunft in St. Fraimbault verbrachten die Sielenbacher in ihren Gastfamilien. Die übrigen Tage waren ausnahmslos von gemeinschaftlichen Veranstaltungen geprägt. Der Sonntag wurde im Anschluss an die zweisprachige Messe auf dem Sportgelände der französischen Gemeinde verbracht. Neben freudigem Wiedersehen, launiger Unterhaltung und gutem Essen fand dort eine „Europäische Olympiade“ mit gemischten deutsch-französischen Teams statt. Dabei gab es neben dem sportlichen Wettkampf viel zu lachen, beispielsweise, wenn ein Geschicklichkeitsspiel mit Wasser mit pudelnassen Mitwirkenden endete. Am Montag stand die Landwirtschaft im Mittelpunkt des Besuchsprogramms. Am Vormittag besichtigten die Teilnehmer einen Biohof, der aus eigenen Äpfeln regionaltypischen Cidre herstellt. Am Nachmittag statteten sie einem großen Kooperationsbetrieb von sechs Landwirten einen Besuch ab.

Am Dienstag fuhren Bayern und Franzosen gemeinsam auf die Halbinsel Quiberon, wo sie in der Jugendherberge übernachteten. Bei den Führungen durch eine Sardinen- und eine Bonbonfabrik stand ebenfalls die Lebensmittelerzeugung im Vordergrund. Doch auch für Sport (Kajakfahrt zu einer Insel), Kultur (Besichtigung des Dorfes Rochefort-en-Terre und der Stadt Quiberon), Natur (Wanderung entlang der „wilden Küste“) und Vergnügen (Baden im Atlantik) blieb genügend Zeit.

Am Donnerstagabend stand die Abschiedsveranstaltung in St. Fraimbault an. Die Tage zuvor waren wie im Flug vergangen. Die bayerischen und die französischen Freunde trennten sich am Freitagmorgen mit dem Versprechen, sich im nächsten Jahr wiederzusehen. Die Rückfahrt nach Sielenbach wurde mit einem mehrstündigen Aufenthalt in Paris verkürzt. Neben einer Schiffstour auf der Seine zählte hierzu auch die obligatorische Busrundfahrt von der Place de la Concorde zum Arc de Triomphe. Alle Teilnehmer sangen dabei mit kräftiger Stimme das bekannte Lied „Les Champs-Élysées“ von Joe Dassin mit. Aber auch einige Gstanzl wurden bei der Heimreise zum Besten gegeben, in denen man die schönen Erlebnisse der vergangenen Tage auf humorvolle Art Revue passieren ließ. (AN)

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