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15.02.2018

Sielenbachs Kinderhaus wächst weiter

Vor vier Jahren gebaut und schon wieder zu klein: Dem Sielenbacher Kinderhaus (links) fehlen sieben Kriepenplätze weil der Kindergarten (rechts) ebenfalls schon ausgebucht ist.

Schon jetzt muss der letzte freie Raum im neuen Gebäude zum Krippenraum ausgebaut werden. Die Gemeinde rechnet mit 60000 Euro.

Sielenbach Als stille Reserve war der zusätzliche Raum im Obergeschoss der vor vier Jahren neu gebauten Krippe im Sielenbacher Kinderhaus Sonnenschein geplant. Nun wird er schon gebraucht, weil der Gemeinde im neuen Kindergartenjahr 2018/2019 sieben Krippenplätze fehlen. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am Mittwoch, eine zweite Krippengruppe in dem Anbau zu eröffnen.

Anfang Januar sah es noch so aus, als ob die Plätze im Kinderhaus ausreichen würden. Nach den Anmeldungen Anfang Februar hat sich die Lage jedoch verändert. Die 25 Plätze des Kindergartens waren schon im vergangenen Jahr voll besetzt. Und auch im kommenden Kindergartenjahr wird nach dem Wechsel von Kindern in die Grundschule und Neuanmeldungen nur noch ein Platz frei sein. Der soll laut der Gemeinde als Träger der Einrichtung auch als Notplatz freigehalten werden für mögliche Zuzüge.

Die Krippe wird aktuell von 15 Kindern besucht und ist damit voll. Zwar wechseln fünf Kinder im Herbst in den Kindergarten oder ziehen weg. Bei insgesamt zwölf Neuanmeldungen ist jedoch jetzt schon klar, dass es sieben Krippenplätze zu wenig sind. Der Gemeinderat war sich einig, den Raum im Obergeschoss für eine zweite Krippengruppe zu nutzen. Damit alleine ist es jedoch nicht getan. Die Gemeinde muss nun prüfen, ob das Geländer und die Handläufe an der Treppe in das Obergeschoss, die das Gremium für rund 10000 Euro in Auftrag gab, den neuen Anforderungen genügen. Möbel und Toiletten müssen gekauft werden und die Gemeinde muss Personal für die zweite Krippengruppe einstellen.

Carolin Zehentbauer, Leiterin des Kinderhauses, geht davon aus, dass zwei Vollzeit- und eine Teilzeitkraft benötigt werden. Bürgermeister Martin Echter schätzt, dass die zweite Krippengruppe trotz Förderung zusätzliche Kosten in Höhe von rund 60000 Euro für die Gemeinde bedeuten. Die eigentliche Schwierigkeit sei es, Personal zu finden, befürchtete Horst Pappenberger. Der Kindergarten St. Katharina im Ortsteil Tödtenried hat Platz für 52 Kinder. Von den aktuell belegten 44 Plätzen werden im kommenden Kindergartenjahr einige frei, weil Kinder eingeschult werden. Die Neuanmeldungen machen das jedoch fast wieder wett. Voraussichtlich zwei Plätze werden im Herbst noch frei sein.

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