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Kunst-Antik-Markt

06.11.2017

Silber, Möbel, Glaskunst und Weihnachtliches im Sisi-Schloss

Im Sisi-Schloss und auch im Schlosshof war einiges los. Hier gab es bereits Weihnachtliches zu kaufen.
Bild: Erich Echter

Schon zum Auftakt kommen Besucher in Scharen zum Kunst-Antik-Markt im Sisi-Schloss in Unterwittelsbach. Erster Einsatz für neue Leiterin des Infobüros.

Viele Besucher aus dem Landkreis und der weiteren Region kamen am Wochenende bereits zum Auftakt des Kunst-Antik-Marktes im Sisi-Schloss im Aichacher Stadtteil Unterwittelsbach. Bürgermeister Klaus Habermann machte ihnen bei der Eröffnung das Angebot schmackhaft: „Ein Markt mit den schönen Dingen des Alltags, mit Antiquitäten, antiken Möbeln, Glaskunst, Schmuck, Porzellan, Silberwaren und Klosterarbeiten.“ Musiker der städtischen Musikschule spielten zur Eröffnung. 33 Händler boten beim Kunst-Antik-Markt ihre Waren an.

Ihren ersten Einsatz hatte die zukünftige Chefin des Infobüros der Stadt, Martina Baur. Der Bürgermeister bedauerte, dass der Motor der Ausstellung, Marianne Breitsameter, krankheitsbedingt verhindert war. Er übermittelte Grüße von der langjährigen Leiterin des Infobüros. Nicht nur die Standbetreiber, auch die Besucher kommen alljährlich gerne zu dem Markt im und vor dem Sisi-Schloss. Knapp 27000 Besucher kamen dem Bürgermeister zufolge in den vergangenen 16 Jahren in das historische Jagdschloss. Für das Stadtoberhaupt ist der Kunst-Antik-Markt eine gute Gelegenheit, die Glühweinsaison zu eröffnen, eine Bratwurst zu genießen oder im Herzog-Max-Stüberl einen Stopp einzulegen.

Viele der Verkäufer waren schon mehrmals in Unterwittelsbach, um ihre Waren anzubieten. Einige waren heuer zum ersten Mal hier. Seit sieben Jahren kommt Dieter Dumann aus Ingolstadt mit seinen Laubsägearbeiten ins Sisi-Schloss. Wer wollte, konnte von ihm einige Kniffe erfahren, wie er seine Arbeiten anfertigt. Die Entwürfe der Augsburger Textilkünstlerin Manuela Beck kommen allesamt aus ihrer Feder. Für ihre Accessoires und Dekoarbeiten verwende sie „Materialien aus der ganzen Welt“, wie sie erzählte. Schwerpunkt sei der geklöppelte Schmuck. 

Manche Besucher kamen bis aus Wunsiedel

Die Klosterarbeiten der Aichacherin Ingrid Stubner sind mittlerweile eine Rarität und fester Bestandteil des Marktes. An ihrem Stand findet man viel Sakrales wie Fatschenkindl, Hausaltäre oder auch Weihnachtliches. Ingrid und ihr Mann Klaus Stubner haben in Unterwittelsbach einen festen Kundenstamm, der auch weite Wege nicht scheut.

Bis aus Wunsiedel war auch Tanja Fröber angereist. Sie war zum ersten Mal in Unterwittelsbach und hatte eine riesige Palette antiker Dinge im Angebot, darunter Porzellan, alte Eisenbahnen und historisches Dekomaterial. Sie hoffte auf gute Geschäfte und erzählte: „Das Sammeln von alten Dingen ist mein Hobby. Von Beruf bin ich eigentlich Krankenschwester.“

Über die vielen antiken Waren, die an den Ständen angeboten wurden, war Rita Beck überrascht. Sie war aus Schainbach (Ehekirchen, Kreis Neuburg-Schrobenhausen) in den Aichacher Stadtteil gefahren. Den Markt bewertete sie als ansprechend. Auch eine Besucherin aus Gersthofen (Landkreis Augsburg) war zum Sisi-Schloss gekommen. „Auf den Markt in Unterwittelsbach sind wir über die Radiowerbung aufmerksam geworden“, berichtete sie. Wegen des schönen Wetters war auch die kleine Budenstadt im Schlosshof gut besucht.

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