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Hollenbach

15.10.2019

So digital wird die Hollenbacher Verwaltung

Das Hollenbacher Rathaus wird bald digitaler.
Bild: Erich Echter

Die Verwaltung will mit einem Zuschuss Online-Dienste einrichten und damit den Service für die Bürger verbessern.

Ein „digitales Rathaus“ soll die Gemeindeverwaltung in Hollenbach werden. Geschäftsstellenleiter Richard Baur erklärte es dem Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung so: Das Online-Zugangs-Gesetz sieht vor, dass alle Gemeinden bis zum Jahr 2022 Online-Dienste anbieten müssen. Bayern sei sogar so ehrgeizig, dass es dies schon bis 2020 geschafft haben will.

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Hollenbach: Formulare stehen im Internet zur Verfügung

Das heißt, dass viele Formulare und Anträge den Bürgern dann im Internet zur Verfügung gestellt werden sollen. Sie betreffen vor allem das Einwohnermeldeamt. Wasserzähler und Wahlscheine können nämlich schon jetzt online behandelt werden. Gemeinden wie Hollenbach erhalten für die Einrichtung dieser Online-Dienste einen Zuschuss von 90 Prozent. Unter dem Strich müsste die Gemeinde somit etwa 11500 Euro selbst bezahlen, wie Richard Baur vorrechnete. Um die Förderung zu beantragen, brauchte der Geschäftsstellenleiter nun noch den Beschluss des Gemeinderates. Der war einstimmig dafür.

Keine Einwände des Gemeinderats

Der Hollenbacher Gemeinderat hatte keine Einwände gegen den Neubau eines Einfamilienhauses mit Praxis für Ergotherapie sowie Doppelgarage Am Greppenfeld in Hollenbach. Um zwei Jahre verlängert wurde auch der Vorbescheid für einen Landwirtschaftsbetrieb für die Errichtung eines Milchviehstalls mit Kälberstall und Lagerhalle im Ortsteil Schönbach. Der Antrag auf Vorbescheid für ein Mehrfamilienhaus mit Garagen im Ortsteil Igenhausen wurde ebenfalls einstimmig befürwortet. (kabe)

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