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Rehling

19.05.2020

So geht es dem neuen Bürgermeister von Rehling

Christoph Aidelsburger (Mitte) ist seit 1. Mai Bürgermeister in Rehling. Wie hat er seine ersten Tage im Amt erlebt?
Bild: Johann Eibl

Plus Christoph Aidelsburger ist seit dem 1. Mai Bürgermeister von Rehling. Er trat die Nachfolge von Alfred Rappel an, der nicht mehr kandidierte.

Christoph Aidelsburger kommt aus dem Aichacher Stadtteil Klingen. Er lebt seit drei Jahren in Rehling. Der 36-jährige Maschinenbautechniker setzte sich bei der Kommunalwahl im März gegen Alexander Richter durch. Im Interview erzählt er, wie sein Start ins neue Amt war.

Wie fühlt es sich an, Bürgermeister zu sein?

Christoph Aidelsburger: Nach so kurzer Zeit im Amt fühlt sich alles noch ein wenig fremd an. Es läuft, aber eben noch ein bisschen langsamer. Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen haben sich bereits telefonisch bei mir gemeldet und berichtet, dass es bei ihnen vor sechs Jahren nicht anders war. Das Verwaltungsteam im Rathaus unterstützt mich, wo es nur kann, vor allem Geschäftsstellenleiter Herr Schröter, der auch noch ziemlich neu im Amt und deshalb sehr eingespannt ist.

Wie war der Start ins Amt? Was war Ihre erste Amtshandlung?

Aidelsburger: Da ich im April bereits „freigestellt“ war, konnte die Übergabe mit dem scheidenden Bürgermeister Alfred Rappel trotz Corona relativ gut erfolgen. An mehreren „Schnupper-Tagen“ im Rathaus konnten wir die laufenden Projekte (Kindergarten-Neubau, Baugebiet und viele kleinere Baustellen) besprechen und ich wurde über den aktuellen Stand informiert. Immer mit an Bord natürlich unser Geschäftsstellenleiter.

Erste Amtshandlung war tatsächlich gleich am 1. Mai. Zusammen mit meiner Frau haben wir das Bürgermeisterbüro optimiert, geputzt und den Schreibtisch ausgeräumt und neue Pflanzen im Büro aufgestellt. Dienstlich war die erste Aktion ein Telefonat mit einer Frau, die händeringend auf der Suche nach einem Baugrundstück ist, der ich aber leider nicht weiterhelfen konnte.

Was beschäftigt Sie momentan am meisten?

Aidelsburger: Derzeit geht sehr viel Zeit bei der Aktensuche verloren. Ich muss mich erst einmal zurecht- finden. Hauptthema ist ganz klar „Corona“ in Verbindung mit der Kinderbetreuung im Kindergarten, in Hort und Krippe. Aber natürlich laufen parallel alle anderen Themen weiter. Ausschreibungen zum derzeit in Bau befindlichen Kindergartenneubau und die Vorbereitung der konstituierenden Sitzung (sie hat am 14. Mai stattgefunden; Anm. d. Red.). (at)

Lesen Sie dazu auch: Abschied vom Rathaus: Für Alfred Rappel geht nun das Private vor

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