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Pöttmes

25.11.2020

So geht es mit Kinderkrippe und Kindergartenbus in Pöttmes weiter

Die Arbeiten am Krippenanbau am Pöttmeser Kindergarten Spatzennest gehen voran. Das teilte Pöttmes' Bürgermeister Mirko Ketz mit.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolfoto)

Plus Die neue Krippe in Pöttmes liegt im Zeit-, aber nicht ganz im Kostenplan. Das wird im Gemeinderat bekannt. Auch zum Kindergartenbus gibt es Neuigkeiten.

Die Arbeiten für den Krippenanbau am Pöttmeser Kindergarten Spatzennest kommen Bürgermeister Mirko Ketz (CSU) zufolge gut voran. Sie befänden sich im Zeitplan, teilte er im Gemeinderat mit. Derzeit würden die Fenster eingebaut, demnächst könne das Gebäude beheizt werden. Die Vorarbeiten wie etwa die Rohinstallation seien weitgehend abgeschlossen, sodass in den Wintermonaten Verputzarbeiten, Estrich und Weiteres erledigt werden könne, informierte der Bürgermeister.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten liegen derzeit bei 2,2 Millionen Euro und damit über den geschätzten gut zwei Millionen. Die Gemeinde erhofft sich Einsparungen dadurch, dass sie von der Übergangskrippe in der früheren Post in Pöttmes Möbel und Spielgeräte übernehmen kann.

Kindergartenbus in der Marktgemeinde Pöttmes fährt wieder

Der Gemeinderat vergab zahlreiche Aufträge für die Kinderkrippe: Bodenbelagsarbeiten, Firma Heiß Rehm, Schönesberg (22.000 Euro), Fliesenarbeiten, Fliesen Bretschneider, Friedberg (23.500 Euro), Sonnenschutzarbeiten, Firma Baier Slidetec, Burgheim (48.000 Euro), Trockenbauarbeiten, Wasem Trockenbau, Ehekirchen-Seiboldsdorf (92.000 Euro), Malerarbeiten, Hartwig, Pöttmes (31.000 Euro).

Kindergartenbus fährt wieder Erwin Raba, Ortssprecher von Schnellmannskreuth, dankte der Gemeinde dafür, dass der Kindergartenbus wieder fährt. Dessen vorübergehende Einstellung aus Infektionsschutzgründen hatte zahlreiche Eltern verärgert. Ketz zufolge bekam die Gemeinde nun einen Hygieneplan mit festen Sitzeinteilungen vom Gesundheitsamt genehmigt. Angesichts der Corona-Pandemie und der Gruppentrennung in den Einrichtungen sei "eine gruppendurchmischte Beförderung schwierig", so Ketz. Zumal sie auch ohne Masken funktionieren müsse.

Gebühren für Bauleitplanung Der Markt Pöttmes erhebt ab nächstem Jahr Gebühren für Bauleitplanungen. Ketz sagte, künftig werde die Gemeinde die Kosten für den Verwaltungsaufwand an die Bürger weitergeben.

Schutzkleidung für Feuerwehren Der Markt Pöttmes beschafft für 45.000 Euro Jacken und Hosen für alle Atemschutzträger der freiwilligen Feuerwehren im Gemeindegebiet.

Neue Tempomessgeräte Die Gemeinde will zwei neue Tempomessgeräte anschaffen. Das teilte der Bürgermeister mit. Zuvor hatte Raba angeregt, ein Gerät in Schnellmannskreuth am Ortseingang von Unterbernbach her aufzustellen.

Traktor für Bauhof Der Bauhof bekommt einen neuen Traktor für 153.000 Euro. Der Auftrag erging an die Firma Schleger aus Grimolzhausen.

Für die Sanierung der Lutherkirche gibt die Gemeinde Pöttmes einen Zuschuss von 10.000 Euro.
Foto: Johann Schruff (Archivfoto)

Zuschuss für Lutherkirche Pöttmes Die evangelische Kirchengemeinde Ludwigsmoos-Pöttmes erhält von der Marktgemeinde einen Zuschuss von fünf Prozent für die Renovierung ihrer Kirche. Einen entsprechenden Beschluss hatte das Gremium bereits vor fünf Jahren gefasst. Damals war die Kirchengemeinde von 75.000 Euro Gesamtkosten ausgegangen. Seitdem haben sich ihr zufolge die Arbeiten verzögert. Mittlerweile gehe sie von 210.000 Euro Gesamtkosten aus. Damit erhöht sich der Zuschuss der Marktgemeinde von 3.750 auf gut 10.000 Euro.

Ortssprecher für Osterzhausen Michael Kröger wurde als Ortssprecher für Osterzhausen verpflichtet. Der 48-Jährige war im Oktober gewählt worden. Er war bei der Kommunalwahl für den Bürgerblock angetreten, hatte den Einzug in den Gemeinderat aber verpasst.

Anschluss von Grimolzhausen an Kläranlage Der Ortsteil Grimolzhausen soll an die Pöttmeser Kläranlage angeschlossen werden. Das beschloss der Gemeinderat. Für das Vorhaben will die Gemeinde Fördergelder abrufen.

Baugebiet in Echsheim Martin Steinbacher, Ortssprecher von Reicherstein, regte angesichts des neuen Baugebiets in Echsheim eine Bushaltestelle in der Nähe an. Der Bürgermeister verwies darauf, dass es in dem Ortsteil schon zwei Haltestellen gebe. Weder an der Staatsstraße noch im Baugebiet sei eine Haltestelle ideal. Dennoch wolle sich die Gemeinde Gedanken machen. Matthias Bissinger bat zu prüfen, ob im Baugebiet - wie bislang der Fall - tagsüber die Straßenlaternen brennen müssten.

Schorner Weiher Seit langem stehen Warnbaken am Schorner Weiher, weil dort die Straße seitlich wegkippt. Schorns Ortssprecher Martin Heckl fragte nach dem Stand der Dinge. Ketz sagte, die Gemeinde gehe davon aus, dass der Weiher die Ursache sei. Dieser gehöre der Stadt München. Von dort sei auf die Schreiben aus Pöttmes "keinerlei Rückmeldung" gekommen. "Wir müssen schauen, ob das noch auf gütlichem Wege geht", so Ketz.

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