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Aktion

28.09.2018

So radeln Kinder in Aichach-Friedberg sicher

Raymund Aigner übt mit einer Gruppe von Erstklässlern, wie sie sich an einer Bushaltestelle verhalten sollen.
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Raymund Aigner übt mit einer Gruppe von Erstklässlern, wie sie sich an einer Bushaltestelle verhalten sollen.
Bild: Sabine Weiß

Kreisverkehrswacht zeigt Kindern, wie sie sicher mit Rädern unterwegs sind, wie gefährlich ein Schulbus sein kann und wie man richtig ein- und aussteigt.

Mit dem Rad zur Schule und wieder nach Hause – da kann es für Grundschüler schon mal gefährlich werden. Die Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg setzt deshalb auf Aufklärung. „FahrRad – aber sicher …“ lautet das Motto eines landkreisweiten Projektes. Zum Auftakt kamen die Erst- und Drittklässler der Grundschule Rehling als Erste in den Genuss dieser Aktion.

Am frühen Morgen trafen die ehrenamtlichen Helfer der Kreisverkehrswacht, Nicole Hillenbrand, Conny Ludwig, Alexandra Schormair und der pensionierte Polizeibeamte Raymund Aigner an der Grundschule ein. Sie bauten im Schulhof neben ihren Infoständen und einer Fahrrad-Werkstatt auch einen Parcours auf. Ihn durften alle Schulanfänger im Laufe des Vormittags mit ihrem Roller durchlaufen. Ihre Mitschüler aus der dritten Klasse waren aber schon mit dem Rad unterwegs.

Eine „sanfte Notbremsung“

Zuvor überprüften die Fachleute alle Helme, was Sicherheit und Passform anbelangt. Ein Film veranschaulichte, wie wichtig der Kopfschutz ist. Stolz trugen alle die Sicherheitsweste, die der ADAC für alle Schulanfänger des Landkreises gespendet hat. Die Erstklässler erfuhren außerdem noch viel über die Notwendigkeit des Anschnallens und eines Kindersitzes im Auto. Derweil konnten die Drittklässler ihre eigene Reaktionsfähigkeit an einem Fahrradsimulator in der Turnhalle auf die Probe stellen.

Auch der Augsburger Verkehrsverbund war beteiligt. Er stellte einen Schulbus zur Verfügung, an dem die Erstklässler das richtige Ein- und Aussteigen, aber auch das Verhalten im Bus übten. Sie erlebten sogar eine „sanfte Notbremsung“ und ihre Wirkung. Besonders eindrucksvoll war für die Kinder, wie ein prall gefüllter Wasserkanister platzte, als der Bus ihn überrollte. So wurde allen schnell klar, wie gefährlich so ein mehrere Tonnen schweres Fahrzeug für ein Kind sein kann. Die Mädchen und Buben der dritten Klasse lernten mithilfe des Busses, was der „tote Winkel“ ist. Und sie wissen jetzt, wo sie sich aufhalten sollen, wenn ein Bus in der Nähe ist.

Schulleiterin Sabine Weiß, die eine Gruppe von Erstklässlern zu den verschiedenen Stationen begleitete, bedankte sich im Anschluss an den Projekt-Tag bei den Helfern der Kreisverkehrswacht und dem so geduldigen Busfahrer. (AN)

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