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01.07.2008

"So schöne Fleckerl entdeckt man sonst nicht"

Bei traumhaftem Wetter fanden am Wochenende die Internationalen Wandertage in Inchenhofen statt. Die Organisatoren des Wander- und Verschönerungsvereins Inchenhofen konnten sich über eine rege Nachfrage freuen.

"38 Gruppen haben sich heuer angemeldet", berichtete Vorsitzender Helmut Fröhlich. Der Wanderverein aus Allmannshofen ging sogar mit 50 Teilnehmern an den Start.

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In drei verschiedenen Distanzen konnten die Wanderer ihre Kondition unter Beweis stellen - über fünf, zehn oder 25 Kilometer. Seit nunmehr 1969 werden Wanderungen in Inchenhofen organisiert. Wie bei Wanderveranstaltungen allerorts wird am Wochenende aber auch in Leahad das Nachwuchsproblem deutlich sichtbar. Nur wenige junge Wanderer zahlten die Startgebühr und machten sich auf den Weg. Karl Leo Mayer, 46 Jahre, vermutet, dass viele "lieber joggen gehen". "Wir starten an jedem Wochenende ganz früh und machen dann Power Walking über 20 Kilometer", fügt Christine Mayer, 24 Jahre, hinzu. "Früh und schnell" das ist ihr Motto. "Dieser Sport macht Spaß und ist der ideale Ausgleich zu meinem Beruf", so Karl Leo Mayer.

Sehr zufrieden mit den Strecken zeigte sich Heinrich Froschmeier. "Wir wandern seit 20 Jahren. 35 000 Kilometer haben wir in dieser Zeit zurückgelegt", erzählt stolz seine Ehefrau Wanda Froschmeier. Jeder gelaufene Kilometer ist im Wanderheft fein säuberlich aufgeführt und belegt.

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Anna Niedermayer aus Augsburg wandert inzwischen schon seit insgesamt 25 Jahren. An jedem Wochenende bei Wind und Wetter, auch im Winter ist sie mit ihrem Mann Karl am Start. "Für uns macht es gerade den Reiz aus, dass wir in der Natur unterwegs sind. Aber durch die ausgeschilderten Strecken kann man sich nicht verlaufen", erklärt sie lächelnd und noch ein wenig außer Atem. "So schöne Fleckerl entdeckt man sonst nicht", fügt sie hinzu und wandert munter weiter.

Mit vielen freiwilligen Helfern gelang es dem Wander- und Verschönerungsverein Inchenhofen am Wochenende, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. So fühlten sich die Teilnehmer sehr wohl. Im schattigen Bauhof nutzten viele Wanderer die Erholungsphase nach dem Marsch für ein Gespräch mit Gleichgesinnten oder stärkten sich an den Imbissständen für die nächste Tour.

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