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17.05.2019

Sommer-Tipps: Zehn gute Gründe auf ein Musik-Festival zu gehen

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2 Bilder
Die norwegische Indie-Pop-Band Kakkmaddafakka rockt die Kugelbühne des Puls-Open-Airs 2016 auf Schloss Kaltenberg in Geltendorf. Dieses Jahr findet es vom 30. Mai bis 1. Juni statt.
Bild: Julia Leitenstorfer

K!ar.Texterin Catarina Hutzler ist Festivalfan durch und durch. Sie nennt zehn Gründe, auf ein Festival zu gehen und wo es vergleichsweise günstig ist.

Ausgelassene Stimmung, strahlender Sonnenschein und mitreißende Beats den ganzen Tag – so kann ein idealer Festivaltag aussehen. Allerdings scheint dieser beim Blick aus dem Fenster und dem kalten Mai-Wetter noch meilenweit entfernt zu liegen.

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Doch wer sich vom Wetter abschrecken lässt, hat wohl selten ein Festival in Deutschland besucht. Um dabei zu sein, muss man sich nämlich frühzeitig um Karten bemühen und da weiß noch keiner, wie das Wetter wird. Doch warum sollte man sich nicht auch mal eine Schlammschlacht an einem verregneten Wochenende antun? Folgende zehn Gründe sollen euch überzeugen, die Festivalsaison 2019 keinesfalls zu verpassen. Hoffentlich wird auch bald das Wetter besser. Dann ist so ein Megaevent umso schöner.

Auf Musikentdeckungstour Während die meisten von uns entweder nur die Radio-Charts hören oder höchstens auf Spotify über den ein oder anderen neuen Song stolpern, hilft die abwechslungsreiche Musikauswahl auf Festivals dabei, den musikalischen Horizont zu erweitern und so einmal ein Ohr für etwas ganz anderes zu bekommen.

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3000 Besucher waren 2014 beim Stereowald-Festival. Viele von ihnen drängten sich vor der großen Wiesenbühne, wo ein Großteil der Konzert stattfand. (Archivfoto)
Bild: Maximilian James

Open-Air: Musik und Bekanntschaften gibt es auch für kleines Geld

Der wohl offensichtlichste Grund, weshalb Festivaljunkies vor Freude in die Luft gehen, sobald deren Lieblingssaison beginnt, ist die Stimmung. Und die kann nur beschreiben, wer sie bereits hautnah erlebt hat. Es liegt Glück in der Luft! Da sind der Alltagsstress und die Gedanken an die kommende Schulwoche ganz weit weg und die gute Laune ist grenzenlos.

Der finanzielle Aspekt hindert einige daran, beim Festivalfieber mitzumachen – dabei wird jedoch außer Acht gelassen, dass man seinem Sparschwein mit dem Kauf eines Festivaltickets auf lange Sicht gesehen sogar etwas Gutes tut. Zwar mag der Kostenaufwand für ein Festival zunächst höher als für ein Konzert erscheinen, allerdings bekommt man hierfür gleich mehrere Auftritte von verschiedensten Interpreten geboten. Während ein normales Konzertticket dem Besucher mit einem Künstler oder einer Musikgruppe deutlich weniger Abwechslung bieten kann.

Dafür sind Festivals wie gemacht. So gerne wir auch umringt von unseren Lieblingsmenschen sind, wer neue Leute kennenlernen möchte, dem stehen bei einem Festival die Türen offen. Ganz egal ob auf der Tanzfläche oder in der Warteschlange am Einlass – mit Festivalbekanntschaften hat man sofort eine Gemeinsamkeit. Jetzt hat nur die Freude Priorität! Und dadurch fällt es noch leichter, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zusammen Netflix schauen, essen gehen und abhängen sind zwar Aktivitäten, die entspannen, aber irgendwann selbst mit guten Freunden langweilig werden. Da muss auch mal Neues her. Sich ein Wochenende lang ins Festivalgetümmel zu stürzen, kann helfen, um gemeinsam unvergessliche Erfahrungen zu machen, die zusammenschweißen.

Wer gerne feiert, aber genug von den Besuchen in engen Clubs und Kneipen hat, sollte spätestens jetzt die Alternative kennen. Festivals verbinden beides: frische Luft und Party den ganzen Tag.

Für (Hobby-)Fotografen führt kein Weg an den Trendevents vorbei. Die bunten Locations, wie etwa beim Holi-Festival, machen jeden Schnappschuss zum Hingucker. Und der macht sich nicht nur gut in den Posts der Influencer, sondern auch bei uns Normalos.

Festival: Stimmung und Beats sorgen für Gänsehautmomente

Selbst für den Hunger zwischen den Musik-Acts ist gesorgt. Abhängig davon, wie groß das Festivalgelände ist, müsst ihr längere Strecken zu Fuß zurücklegen, was anstrengend werden kann. Falls ihr unterwegs Hunger bekommt, ist auf dem Festival mit leckerem Fingerfood gesorgt. Einige Festivals sind sogar für ihre kulinarische Vielfalt bekannt. Wie etwa das Modular Festival in Augsburg mit Foodtrucks mit regionalem Essen.

So wird das bewusste „Fasten“ auf digitale Medien genannt. Das könnt ihr am besten auf einem Festival machen. Da braucht ihr das Smartphone nicht. Schließlich werdet ihr schnell als langweilig abgestempelt, wenn ihr nur am Smartphone hängt und dabei den ganzen Spaß verpasst.

Das sind besondere Momente, wie etwa Gänsehautmomente. Meistens passieren sie, wenn wir aus unserem Alltag ausbrechen und nur den Moment genießen. Umringt von pulsierender Stimmung und guten Beats stehen die Chancen ziemlich gut, reichlich davon zu sammeln und als wertvolle Erinnerungen aufzubewahren. Die Gründe waren überzeugend? Einige Festivals finden vor unserer Haustür statt.

Lesen Sie dazu den Artikel: Stereostrand, Modular und Co. - die besten Musik-Festivals Bayerns

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