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Aindling

19.08.2020

Sommerküche: So bereitet der Moosbräu-Wirt sein Schnitzel zu

Das Gericht heißt „Oingmer Schnitzel“ und kommt bei den Aindlingern ziemlich gut an. Zubereitet wird es hier von Küchenmeister Jochen Gutmann.
Bild: Johann Eibl

Plus Jochen Gutmann vom Moosbräu empfiehlt einen Klassiker: "Oingmer Schnitzel" sind bei ihm im Lokal auch im Sommer beliebt. Was hinter dem Namen des Gerichts steckt.

Wir haben den Köchen des nördlichen Landkreises in den Topf geschaut und dabei ihre besten Rezepte des Sommers ergattert. Von leichten Gerichten für heiße Tage bis zu deftigen Schmankerln für kühle Abende ist in unserer Serie „Das schmeckt im Sommer“ alles dabei. Und das Beste: Alle Gerichte können direkt daheim nachgekocht werden.

Als „Oingmer Schnitzel“ hat dieses Gericht seinen Platz auf der Speisekarte des Gasthofs Moosbräu in Aindling. Für 11,80 Euro kann man es bestellen. Was man unter einem Schnitzel versteht, das braucht keinem erklärt zu werden. Anders sieht es beim Begriff „Oingmer“ aus. Dabei ist des Rätsels Lösung ganz einfach. Es handelt sich um ein Aindlinger Schnitzel. Den Namen des Ortes trägt es durchaus zu Recht. Denn im „Moos“, wie man das Lokal südlich der Peter-Sengl-Straße der Einfachheit halber allgemein nennt, entscheiden sich viele Gäste für dieses Angebot, egal ob sie drinnen in der Gaststube Platz nehmen oder bei dem schönen Sommerwetter draußen im Garten.

Moosbräu in Aindling: Schnitzel auch bei hohen Temperaturen

Der zeitliche Aufwand in der Küche hält sich in Grenzen, in wenigen Minuten lässt sich dieses Essen auch zu Hause zubereiten. Wer sich für Schweineschnitzel nicht erwärmen will, kann beim Einkauf in der Metzgerei auch zu Putenfleisch greifen. Jochen Gutmann ist nicht nur der Chef am Herd, sondern auch im ganzen Haus.

Das Gericht heißt „Oingmer Schnitzel“ und kommt bei den Aindlingern ziemlich gut an. Zubereitet wird es hier von Küchenmeister Jochen Gutmann.
Bild: Johann Eibl

In Grainau am Fuß der Zugspitze begann seine Ausbildung, es folgten Lehr- und Wanderjahre, etwa bei einem Sterne-Restaurant im Süden von Augsburg oder in Lokalen in Baden-Württemberg und in der Eifel. Dann kehrte der nun 47-jährige Familienvater in die Heimat zurück, wo er sich im Jahr 2006 selbstständig machte. „Das ist ein harter Job“, sagt Gutmann speziell zur Arbeit in gehobenen Häusern.

Corona hat natürlich auch das Moosbräu getroffen, aber längst nicht so schlimm wie manches Gasthaus, das früher oder später aus wirtschaftlichen Gründen die Segel streichen muss. In Aindling nahmen viele Gäste in der heißen Phase der Pandemie die Speisen nach Hause zum Verzehr in den eigenen vier Wänden mit. Was Gutmann in den vergangenen Monaten vermisste, das waren Großveranstaltungen wie beispielsweise Hochzeiten. Grundsätzlich aber sieht der Herr des Hauses keinen Grund zum Jammern.

Was Gutmann aufgefallen ist: Die Besucher ordern auch bei den hohen Sommertemperaturen nicht so sehr leichte Gerichte, etwa in Form eines Salates, sondern vornehmlich Deftiges wie das Aindlinger Schnitzel, zu dem Salat gereicht wird, der aus Kartoffeln und aus Gurken besteht. „Läuft wirklich sehr gut“, stellt Jochen Gutmann zufrieden fest. Einen fachmännischen Rat hat er noch für die Hobbyköche daheim: Zwei Scheiben Fleisch sollte man schon vorsehen, „sonst ist es zu wenig“.

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