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29.11.2019

Sozialarbeit an unseren Schulen ist für alle ein Gewinn

Auf dem Weg zum Erwachsenwerden entwickeln Kinder Strategien, wie Konflikte gelöst und schwierige Situationen gemeistert werden können. (Symbolfoto)
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Auf dem Weg zum Erwachsenwerden entwickeln Kinder Strategien, wie Konflikte gelöst und schwierige Situationen gemeistert werden können. (Symbolfoto)
Bild: mut pzi wok fdt bwe bra

Die Sozialarbeiter an den Schulen in Aichach-Friedberg sind gerne gesehen. Warum das vollkommen richtig ist.

Konflikte gibt es überall. Sie gehören zum Leben dazu. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden entwickeln Kinder Strategien, wie Konflikte gelöst und schwierige Situationen gemeistert werden können. Ein Prozess, der nicht immer ganz glimpflich abläuft. Was könnte Heranwachsenden da Besseres passieren als ein Jugendsozialarbeiter, der direkt an ihrer Schule zu finden ist? Spätestens wenn die Eltern einen nicht mehr verstehen und Freunde nicht weiterhelfen können, ist ein fachlich versierter Ansprechpartner Gold wert. Einer, der Zeit hat, den jungen Menschen zuzuhören, auch wenn es um außerschulische Probleme geht. Er kann eingreifen, bevor aus dem kleinen Problem ein sehr großes wird. Das sollte kein Luxus sein.

In Ganztagsschulen ist Jugendsozialarbeit ein Muss

Vor allem wenn Kinder in der Ganztagsschule betreut werden, ist ein Jugendsozialarbeiter an der Schule ein Muss. Er hat einen Einblick in den Alltag der Schüler vor Ort und bekommt manches mehr davon mit als die Eltern zu Hause. Erfreulich, dass der Jugendsozialarbeiter auch Eltern und Lehrern hilfreich zur Seite steht. Lehrer könnten all das nicht leisten. Ihnen wird immer häufiger die Erziehung der Kinder zugeschoben, während sie den Lehrplan, die schwierigen Fälle, die Inklusion und den Klassenzusammenhalt voranbringen sollen – alles in allem eine ziemliche Mammutaufgabe.

Kein Wunder also, dass die Jugendsozialarbeiter überall an den Schulen im Wittelsbacher Land mit offenen Armen empfangen werden. Es bedeutet ja nicht, dass der Landkreis ein sozialer Brennpunkt wäre. Vielmehr bekommt der Nachwuchs hier rechtzeitig mehr Unterstützung. Dass sie auch gerne in Anspruch genommen wird, belegen die ersten Zahlen der Jugendsozialarbeiterin an der Geschwister-Scholl-Mittelschule in Aichach. Der Weg ist also der richtige. Nur eines können Jugendsozialarbeiter nicht: die fehlenden Lehrer an den Schulen ersetzen.

Lesen Sie dazu den Artikel: Sozialarbeiter sind an Schulen sehr willkommen

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