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Präsentation

12.04.2018

Spannendes „Löwenblut“ gelesen

Monika Pfundmeier und Ingrid Matzka (Harfe) gestalteten die Lesung im Affinger Bücherstüberl.
Bild: Christina Schmid-Mägele

Autorin Monika Pfundmeier stellt im Affinger Bücherstüberl ihr neues Werk vor. Dazu spielt Ingrid Matzka auf der Harfe

Man könnte eine Stecknadel fallen hören – so leise und angespannt ist die Stimmung im Affinger Bücherstüberl. Monika Pfundmeier hat nach einer kurzen Einführung in die historische Thematik gerade einen Abschnitt aus dem Buch „Löwenblut“ gelesen – und jeder ist jetzt aufs Höchste gespannt, wie es weitergeht – doch da bricht sie ab und die Harfenklänge von Ingrid Matzka erklingen.

Monika Pfundmeier gelingt es, die Zuhörer die Spannung ihres zweiten Buches spüren zu lassen. Dabei ist der Inhalt des Romas zeitlich gesehen sehr weit weg, lokal gesehen aber teilweise recht nah: Es geht um das Leben des letzten Staufers Konradin (1252 – 1268).

Die Autorin umschreibt das Leben dieses Herrschers facettenreich. Konradin wuchs am Hof von Bayernherzog Ludwig dem Strengen auf. Auf Ludwig geht die Gründung der Burg Friedberg (Vorläufer des heutigen Schlosses) und der Stadt Friedberg zurück. Monika Pfundmeier geht es auch immer wieder darum, die regionalen Bezüge darzustellen, und so lässt sie ihren Roman an verschiedenen Orten spielen: Friedberg ist selbstverständlich dabei, aber auch Viterbo oder Sizilien. Die Mischung aus historischer Recherche, vertrauten und entfernteren Settings und spannenden Elementen führte dazu, dass zahlreiche Anwesende das Buch im Anschluss an die Lesung kauften. Monika Pfundmeier unterstützte das Bücherstüberl Affing mit einem Festbetrag pro verkauftem Buch. Auf die Frage, ob es eine Fortsetzung geben würde, antwortete die junge Autorin, dass sie schon am Schreiben für das neue Buch sei, das Ende 2018 veröffentlicht werden soll. Der Arbeitstitel sei „Löwenbraut“. Monika Pfundmeier hat aber auch Pläne für ein Buch mit einer Geschichte, die in der aktuellen Zeit spielt. Langfristig möchte sie sich ganz auf das Schreiben konzentrieren können. Dass sie auf dem richtigen Weg ist, belegt nicht nur die ARD-Literaturempfehlung von Karla Paul, sondern auch die Nominierung für den Augsburger Medienpreis 2018 in der Kategorie Wort. (chsm)

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