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Versammlung

21.11.2018

Spendenrekord in Rehling

Nach 20 Jahren als Fahnenbegleiter bei der Soldatenkameradschaft Rehling übergab Josef Hantschel (rechts) das Amt an einen Jüngeren. Vorsitzender Anton Huber (Mitte) dankte Hantschel für seinen langjährigen Einsatz und überreichte ihm ein Präsent. Neuer Fahnenbegleiter ist Pius Bader (links), der auch Schriftführer der Soldatenkameradschaft ist.
Bild: Josef Abt

Soldatenkameradschaft erzielt beachtliches Ergebnis

Mit 145 Jahren ist die Soldatenkameradschaft Rehling, ehemals Krieger- und Soldatenverein, der älteste Verein im Ort. Ihr größtes Ziel ist es, auch in Zukunft die Erinnerung an all die Vermissten und Kriegsgefallenen aus der Gemeinde in Ehren zu halten. Der Vorsitzende Anton Huber bezeichnete das bei der Generalversammlung im Bräustüberl Scherneck als „unsere Hauptaufgabe“. Neben 31 Mitgliedern waren Rehlings Bürgermeister Alfred Rappel sowie die Ehrenmitglieder Peter Lupper, Johann Ottilinger und Martin Sturz gekommen.

Im vergangenen Jahr hatte der Verein drei Mitglieder auf ihrem letzten Weg begleitet, darunter zuletzt den Ehrenvorsitzenden Peter Schwegler. Aktuell hat der Verein 98 Mitglieder – eines kam neu hinzu. Viele von ihnen nehmen rege am Vereinsgeschehen teil.

Huber zählte die wichtigsten Aktivitäten der Kameradschaft auf: Dazu zählten der Vereinsausflug, Wallfahrten, Kameradschaftsabend und das Ortsvereinsschießen, das die Soldatenkameradschaft zum dritten Mal in Folge gewann. Dank galt Herbert und Sofie Springl, die kürzlich das Kriegerdenkmal reinigten. Der Vorsitzende und Anton Herb schnitten den Buchs zu. Bemerkenswerte Ergebnisse erzielt die Rehlinger Soldatenkameradschaft bei der jährlichen Sammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge. In den vergangenen Wochen lieferte sie mit 3167,80 Euro einen neuen Spendenrekord ab. Huber dankte der Bevölkerung für die Spendenbereitschaft.

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Kurz und bündig waren das Protokoll von Schriftführer Pius Bader und der Kassenbericht von Konrad Ottilinger. Dieser berichtete von einem sehr positiven Ergebnis in der Kasse. Keine Beanstandung gab es von den Kassenrevisoren Anton Herb und Peter Strobl, sodass die Entlastung reine Formsache war.

Josef Hantschel, der 20 Jahre das Amt des Fahnenbegleiters innehatte und sechs Jahre stellvertretender Vorsitzender war, stellte sein Amt als Fahnenbegleiter zur Verfügung. Es wurde mit Schriftführer Pius Bader einstimmig neu besetzt.

Der Bürgermeister dankte der Rehlinger Soldatenkameradschaft für die unermüdliche Vereinsarbeit für die Gesellschaft, besonders für die Organisation der Feiern zum Volkstrauertag und die Pflege des Kriegerdenkmals. Es sei eine wichtige Aufgabe, das Gedenken auch in Zukunft zu wahren und sich dafür einzusetzen, dass die Welt friedlich bleibe, so der Bürgermeister.

Nächstes Jahr ist am Samstag, 13. Juli, ein Tagesausflug in die Fränkische Schweiz geplant, wobei der Bus bereits ausgebucht ist. Die weiteren Termine werden demnächst festgelegt. Huber rührte am Ende die Werbetrommel für Neumitglieder: „Wo gibt es denn heute noch einen Verein mit zehn Euro Jahresbeitrag, für den man noch zweimal im Jahr ein Essen bekommt?“ (at)

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