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Pfarrei

25.01.2014

St. Peter ist gerüstet für die nächsten Jahrzehnte

Knapp zwei Jahre dauerte die Außensanierung von St. Peter in Stotzard. Jetzt erstrahlt die Kirche wieder in neuem Glanz.
Bild: Sofia Brandmayr

Außensanierung der Stotzarder Kirche ist abgeschlossen. Kirchenpfleger Franz Reich berichtet über das Großprojekt

Aindling-Stotzard Fast zwei Jahre lang wurde die Kirche im Aindlinger Ortsteil Stotzard saniert. Jetzt präsentiert sich St. Peter in neuem Glanz. Ende 2013 wurden die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Bei einem Informationsabend im DJK-Sportheim berichtete Kirchenpfleger Franz Reich jetzt über den Verlauf der Sanierung.

Langhaus und Kirchturm der neuromanischen Kirche wurden außen saniert. In einer mehrjährigen Vorbereitungsphase wurde in Zusammenarbeit mit der Projektabteilung des Bistums Augsburg zunächst der Umfang der Sanierung am Langhaus festgelegt. Parallel dazu plante die Kirchenstiftung St. Peter, Stotzard, mit dem Markt Aindling die ebenfalls notwendige Kirchturmsanierung. Nachdem neben den technischen Details auch die Finanzierung (siehe Infokasten) gesichert war, wurden bei Fachfirmen Angebote eingeholt und die Aufträge vergeben.

Die Arbeiten begannen im Frühjahr 2012 am Kirchenlanghaus. Das Kirchendach wurde komplett neu eingedeckt. Umfangreich saniert werden mussten auch die Kirchenfenster – mit 99000 Euro einer der kostenintensivsten Bauabschnitte. „Er war aber unumgänglich, da die mit bemaltem Tischkathedralglas besetzten kunstvoll hergestellten Fenster im Laufe der Jahrzehnte erheblichen Schaden genommen hatten“, so Franz Reich. Die Fenster wurden ausgebaut und zur Renovierung in die Fachwerkstätte Schwarzmayr in Regensburg gebracht.

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Den Schmutz von 100 Jahren entfernt

Als Nebenarbeiten mussten freiwillige Helfer zum Beispiel auf dem Dachboden der Kirche alle dort verlegten Bodenbohlen erst entfernen, einen eingebauten Fehlboden ausbauen, allen Schmutz, der sich dort im Laufe der vergangenen 100 Jahre angesammelt hatte, entfernen und die Bodenbohlen wieder verlegen. Das war notwendig, damit Gebälk und Dachstuhl einer Holzschutzbehandlung unterzogen werden konnten. Allein dafür wendeten die Freiwilligen 180 Stunden auf, so Reich. Zu den umfangreicheren Arbeiten gehörte nach dem Wiedereinbau der renovierten Kirchenfenster auch ein neuer Außenanstrich des Kirchenlanghauses.

2013 wurde neben Restarbeiten am Langhaus die Sanierung des Kirchturmes in Angriff genommen. Auch hier bildeten Ausbesserungen am Außenputz und ein neuer Anstrich den Schwerpunkt. Saniert wurden auch die Kirchturmuhr und das Glockenläutwerk. Im Turminneren mussten zudem die Zimmerergewerke umfangreich ausgebessert werden. Dort hatte der „Zahn der Zeit“ an wesentlichen tragenden Holzelementen seine unübersehbaren Spuren hinterlassen, berichtete der Kirchenpfleger. „Der Eingangsbereich in die Kirche im Windfang des Turmes war in einem desolaten und erbärmlich schlechten Zustand“, so Reich weiter. Feuchtigkeit im Mauerwerk habe im Laufe der Jahre zu großflächigen Putzschäden am Innen- und Außenputz geführt. Freiwillige Helfer schlugen den alten Putz ab, den neuen brachte eine Fachfirma auf.

Ende 2013 konnten die Arbeiten an Langhaus und Turm der Pfarrkirche erfolgreich abgeschlossen werden, so Reich. Die Pfarrkirche St. Peter erstrahlt jetzt nicht nur wieder im neuen Glanz. „Wesentlich ist, dass die Bausubstanz des Gebäudes wieder in einen guten Zustand gebracht wurde“, betonte der Kirchenpfleger. „Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Kirchengebäude auch die nächsten Jahrzehnte gut überdauern sollte.“ (AN)

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