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Aichach

13.01.2021

Stadt Aichach hilft dem Alpenverein beim Vereinsheim

Die Aichacher Sektion im Deutschen Alpenverein (DAV) will ihr Vereinsheim renovieren.
Bild: Erich Echter

Plus Die Aichacher DAV-Sektion plant Renovierungsarbeiten für ihr Vereinsheim. Der Finanzausschuss will den Verein unterstützen - mit einer Gegenstimme.

Die Aichacher Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) will ihr Vereinsheim renovieren. Dazu soll die Stadt einen Zuschuss gewähren, war sich der Finanzausschuss des Aichacher Stadtrates am Montagabend weitgehend einig.

Der Verein, 1898 gegründet, wächst und hat mittlerweile über 2000 Mitglieder. Seit 1982, nachdem ein Jahr zuvor das bisherige Vereinsheim auf dem ehemaligen Haselberger-Gelände an der Münchener Straße abgebrannt war, ist ein direkt benachbartes, städtisches Gebäude sein Domizil. Weil auch die Ausstattung in die Jahre gekommen ist, will der Verein die Räume renovieren.

DAV in Aichach: Größere Räume, neue Heizung

Der Verein will Trennwände entfernen, um die Räume zu vergrößern, und zwei Decken einziehen, um Platz für eine Geschäftsstelle zu schaffen. Eine Gas-Brennwert-Heizung mit Heizkörpern soll die derzeitige Heizung, die aus einzelnen Heizöfen besteht, ablösen. Der Boden soll einen neuen Vinyl-Belag bekommen. Dazu kommen eine neue Beleuchtung und Möblierung. In einem zweiten Bauabschnitt sollen 2022 die WC-Räume umgebaut werden.

Für den ersten Bauabschnitt geht der Verein von Gesamtkosten, ohne Arbeitsaufwand, von rund 51.000 Euro aus. Einen Großteil der Arbeiten will der Verein in circa 850 Arbeitsstunden selbst stemmen, die mit circa 15.000 Euro beziffert werden. Für den zweiten Bauabschnitt sind Kosten von etwa 16.000 Euro veranschlagt. Damit er Zuschüsse beantragen kann, bat der Verein außerdem um eine Verlängerung des Mietvertrags um weitere 25 Jahre.

Alpenverein in Aichach: Heizung wie bei Gemeinschaftshäusern

Wolfgang Ostermair von der Finanzverwaltung schlug vor, die Kosten für die Heizungsanlage in dem städtischen Gebäude - 20.000 Euro - komplett zu übernehmen, so wie bei den Gemeinschaftshäusern. Die übrigen Umbauarbeiten sollen wie bei den Sportvereinen gefördert werden, auch, wenn der DAV nur mit seiner Boulder-Abteilung Mitglied im Bayerischen Landessportverband (BLSV) ist. Für beide Bauabschnitte wären das 8850 Euro. Inklusive Heizung käme so ein Zuschuss von 28.850 Euro heraus.

Die Finanzausschussmitglieder lobten den Verein für seine Aktivitäten. Sportreferent Raymund Aigner (CSU) bescheinigte dem Verein eine vorbildliche Jugendarbeit; etwa 500 der rund 2000 Mitglieder sind Jugendliche. Lothar Bahn (FWG) fragte, ob die Stadt für die Heizung Zuschüsse, zum Beispiel von der KfW, bekommen könne. Das werde geprüft, sagte Bürgermeister Klaus Habermann zu. Josh Stadlmaier regte an, eine Kombination mit einer Wärmepumpe zu überdenken. Die sei förderfähig und für ältere Gebäude gut geeignet. Erol Duman vom Bündnis Zukunft Aichach regte an, angesichts der Investition über eine Mieterhöhung nachzudenken. Die Stadt überlässt das Gebäude dem Verein jedoch bislang mietfrei.

Der Finanzausschuss sprach sich schließlich mit 10:1 Stimmen für den Zuschuss und die Verlängerung des Mietvertrags aus. Die Gegenstimme kam von Erol Duman. Weil der Betrag die Zuständigkeit des Ausschusses übersteigt, muss noch der Stadtrat darüber entscheiden.

Diese Spenden hat die Stadt Aichach angenommen

Keine Diskussion gab es über die Spenden, die die Stadt im vierten Quartal 2020 erhalten hat. So bekam der Kindergarten an der Schulstraße eine Werkbank aus Holz im Wert von 250 Euro von einer Privatperson, der Kindergarten Griesbeckerzell bekam Geldspenden vom Elternbeirat (340 Euro) und vom Heimatförderkreis Griesbeckerzell (625 Euro) sowie die Musikschule eine Geldspende von 1800 Euro für Musikinstrumente von ihrem Förderverein. Der Finanzausschuss nahm sie an.

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