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Einwohnerzahlen

16.02.2015

Statistik zeigt Gewinner, aber auch einige Verlierer

Pöttmes hat 54 Einwohner mehr als zur Jahrtausendwende und will weiter wachsen. Im Nordosten soll ein Baugebiet mit 60 Plätzen entstehen.
Bild: Vicky Jeanty

Aichach-Friedberg ist seit der Jahrtausendwende um rund drei Prozent gewachsen. Vor allem an den großen Verkehrsachsen

Insgesamt ist die Einwohnerzahl im Wittelsbacher Land seit der Jahrtausendwende um rund drei Prozent gewachsen – es gibt aber Verlierer und Gewinner unter den 24 Kommunen im Kreis. Das belegen die jetzt veröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik (Stand: Juni 2014). Vor allem Gemeinden an der Autobahn, an der B 300 und an der Bahnlinie Augsburg München verzeichnen dank ihrer guten Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur seit Jahren stetig mehr Einwohner. Andere Gemeinden treffen die Folgen des demografischen Wandels: Das kleine Baar hat seit 2002 rund 50 Bürger verloren, Petersdorf knapp 60 und die Stadt Friedberg rund 360.

In der vergleichsweise kleinen A-8-Kommune Adelzhausen wohnten vergangenes Jahr dagegen rund 140 Menschen mehr als zur Jahrtausendwende. Auch das benachbarte Sielenbach hat seither 120 Bürger hinzugewonnen. Grund für diese positive Entwicklung ist vor allem die Nähe der Gemeinden zu München und die jetzt gut ausgebaute Autobahn. In der Bahn-Kommune Mering sind es sogar 1650 mehr und in Kissing beträgt der Gewinn immerhin noch rund 290 Bürger.

Aichach hat seine Einwohnerzahl gegenüber der Jahrtausendwende in etwa konstant gehalten. Bauplätze gab es zuletzt nicht im Überfluss – das bremst mögliches Wachstum. Trotz der guten Lage der Kreisstadt im Dreieck Ingolstadt-Augsburg-München und der stark verbesserten Anbindung auch auf der Paartalbahn. Die mit Abstand größte Kommune im Kreis ist Friedberg und die kleinste Steindorf ganz im Süden des Wittelsbacher Landes. (cli)

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