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Kommunalwahl

19.01.2020

Stefan Schneider tritt in Kühbach mit neuer Liste an

Mit diesen Kandidaten tritt die neugegründete Wählergemeinschaft „Gemeinsam für unsere Marktgemeinde Kühbach“ (GMK) bei der Kommunalwahl an: (vorne, von links) Josef Golling, Manfred Felber, Bürgermeisterkandidat Stefan Schneider, Marianne Schmid, Martina Reichhold, Christian Stocker, (hinten, von links) Markus Gschoßmann, Wolfgang Linck, Hans Peter Seitz, Alois Durner, Heinrich Ballas, Bernd Haberl, Richard Aidelsburger, Manfred Kreitmair, Stefan Dauber, Heidrun Mayr und Anton Stadlmair.
Foto: Markus Huber

Plus Die Wählergemeinschaft „Gemeinsam für unsere Marktgemeinde Kühbach“ nominiert Schneider einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten. 17 Bewerber wollen in den Gemeinderat.

Vieles wurde in den vergangenen Wochen in Kühbach gemunkelt, jetzt ist es offiziell: Stefan Schneider tritt noch einmal als Bürgermeisterkandidat an. Der 48-Jährige wurde am Donnerstagabend im Gasthaus Thomabräu von der neu gegründeten Wählergemeinschaft „Gemeinsam für unsere Marktgemeinde Kühbach“ (GMK) einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten der ortsübergreifenden Liste nominiert, wie die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung schreibt. 52 Mitglieder der neuen Wählergemeinschaft waren anwesend.

Wie berichtet, hatte sich Schneider im November der Ortsgemeinschaft Kühbach als Kandidat für das Bürgermeisteramt zur Verfügung gestellt, bei der Nominierung aber gegen Karl-Heinz Kerscher eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Nachdem schon kurz danach Bürger auf ihn zukamen und ihn zum Weitermachen animierten, wuchs rasch der Gedanke einer eigenen Liste, so Schneider bei der Nominierungsversammlung. Diese ist mittlerweile gegründet: „Gemeinsam für unsere Marktgemeinde Kühbach“. Beim Nominierungsabend eine Woche später wurden nun sowohl Schneider als Bürgermeisterkandidat als auch die Liste der Gemeinderatskandidaten in einer geheimen Wahl einstimmig abgesegnet.

Zwei Kandidaten wechseln die Liste

17 Bürger aus den verschiedensten Ortsteilen der Gemeinde Kühbach hatten sich im Vorfeld bereit erklärt, für den Gemeinderat zu kandidieren. Manfred Felber (Kühbach) und Christian Stocker (Unterbernbach) haben dafür sogar die Listen gewechselt. Es sei ihnen ein Anliegen, die Ziele der neuen, ortsübergreifenden Wählergemeinschaft zu unterstützen, sagten sie. Beide stellten klar, es sei nicht Schneider gewesen, der sie angesprochen und zum Wechsel animiert habe. Felber verwies vielmehr auf seine jahrelange, erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schneider beim TSV.

Dieses familiäre Wirken beim TSV stellten auch die Gemeinderatskandidaten Bernd Haberl, Anton Stadlmair und Alois Durner heraus. Letzterer, selbst Abteilungsleiter Tischtennis, betonte vor allem Schneiders Neutralität beim TSV. Diesem gelinge es eindrucksvoll, kleine und große Abteilungen gemeinschaftlich miteinander zu verbinden. Er sei davon überzeugt, dass Schneider auf die gleiche Art und Weise auch kommunalpolitisch agieren werde.

Für kirchliche Belange einsetzen

Josef Golling, der sich bereits als Pastoralratsvorsitzender ortsübergreifend in der Pfarreiengemeinschaft Kühbach engagiert, möchte sich nun auch im Gemeinderat für karitative und kirchliche Belange einsetzen. Manfred Kreitmair, Martina Reichhold (beide Stockensau), Richard Aidelsburger (Winden) und Markus Gschoßmann (Oberschönbach) stellen sich als Vertreter der Ortsteile zur Verfügung.

Für die Interessen der Frauen kandidieren zudem Marianne Schmid und Heidrun Mayr. Auch Unternehmer Wolfgang Linck, Heinrich Ballas sowie Serviceleiter Hans Peter Seitz und EDV-Dienstleister Stefan Dauber unterstützen die Absichten der ortsübergreifenden Wählergemeinschaft.

Den Bürgern ein offenes Ohr schenken

Freudig bewegt, ergriff Schneider am Ende des Abends noch einmal das Wort und betonte, wie wertvoll ein solcher Abend – nach der ersten Niederlage im November – für ihn sei. Denn mit solch einer Gemeinschaft im Rücken mache es Spaß, Dinge zu bewegen und miteinander für die Marktgemeinde zu agieren. Einige hätten ihn in letzter Zeit nach den Zielen und Wahlthemen gefragt, sagte Stefan Schneider. Allen könne er aber nur dasselbe antworten: Es gehe ihm um die Menschen. Alle, egal ob groß oder klein und egal, ob jung oder alt, müssten mit auf den Weg genommen werden. Denn in Kühbach sei vieles richtig bestellt und wichtige Vorhaben auf den Weg gebracht.

Nun gelte es, den Bürgern ein offenes Ohr zu schenken. Aus diesen Gesprächen mit den Menschen würden sich die Nöte, Wünsche und damit die neuen Themen für den künftigen Bürgermeister und Gemeinderat auch ergeben. (AN)

Die Kandidaten der Wählergemeinschaft „Gemeinsam für unsere Marktgemeinde Kühbach“ (GMK)

1. Manfred Felber, 49, Kühbach, Dipl.-Ing. (FH), Bauingenieur.

2. Josef Golling, 52, Kühbach, Dipl.-Ing. (FH), Elektrotechnik, Projektmanager.

3. Christian Stocker, 46, Unterbernbach, Industriemechaniker.

4. Bernd Haberl, 53, Kühbach, Informationsorganisator Industrie- und Handelskammer (IHK).

5. Stefan Schneider, 48, Kühbach, staatlich geprüfter Handelsbetriebswirt, selbstständig.

6. Manfred Kreitmair, 46, Stockensau, Kraftfahrer.

7. Marianne Schmid, 56, Kühbach, Einzelhandelskauffrau.

8. Markus Gschoßmann, 55, Oberschönbach, Landwirt.

9. Heidrun Mayr, 46, Kühbach, Zahnärztin.

10. Wolfgang Linck, 62, Kühbach, Handelsfachwirt.

11. Martina Reichhold, 27, Stockensau, medizinische Fachangestellte.

12. Heinrich Ballas, 64, Kühbach, selbstständig.

13. Anton Stadlmair, 64, Kühbach, Rentner.

14. Hans Peter Seitz, 47, Kühbach, Serviceleiter.

15. Richard Aidelsburger, 62, Winden, Kaufmann, selbstständig.

16. Alois Durner, 54, Kühbach, Dipl.-Verw. Betriebswirt (FH), strategischer Einkäufer.

17. Stefan Dauber, 52, Kühbach, EDV-Dienstleister. (AN)


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