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Inchenhofen

19.07.2010

Sternwallfahrt begeistert viele Jugendliche

Rund 120 Ministranten, zum Teil in Ministrantengewändern, zogen in einem großen Kirchenzug in die Inchenhofener Wallfahrtskirche. Fotos: Sandra Schweizer
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Rund 120 Ministranten, zum Teil in Ministrantengewändern, zogen in einem großen Kirchenzug in die Inchenhofener Wallfahrtskirche. Fotos: Sandra Schweizer

Zum zweiten Mal fand am Samstagabend in Inchenhofen die große Jugendsternwallfahrt statt. Hunderte Jugendliche kamen auch heuer dazu nach Leahad. Von Sandra Schweizer

Inchenhofen. Zum zweiten Mal fand am Samstagabend in Inchenhofen die große Jugendsternwallfahrt statt. Hunderte Jugendliche kamen auch heuer dazu nach Leahad. Bereits am Nachmittag hatte auf dem Inchenhofener Sportplatz das Fußballturnier der Ministranten aus dem Dekanat Aichach stattgefunden. Anschließend zogen rund 120 Ministranten, zum Teil in Ministrantengewändern, in einem großen Kirchenzug in die Pfarrkirche und feierten die heilige Messe mit.

Vor der Kirche gliederten sich die Abordnungen der Sternwallfahrer in den Kirchzug ein. Erneut waren Wallfahrergruppen aus Kühbach, Inchenhofen-Sainbach, Hollenbach, Pöttmes, Pöttmes-Schnellmannskreuth, Obergriesbach und Aichach zu Fuß oder mit dem Fahrrad in den Wallfahrtsort gekommen.

Sichtlich begeistert war auch Pfarrer Stefan Gast, der die vielen Wallfahrer zu Beginn des Gottesdienstes durch die Wallfahrtskirche führte. Er sagte: „Es ist immer wieder schön, wenn sich so viele Jugendliche auf dem Weg zum heiligen Leonhard machen.“ Der Gottesdienst war spannend und außergewöhnlich. Nebel, Rockmusik und Gemeinschaft bildeten seine Elemente. Im Altarraum stand ein riesiges Puzzle, aus dem die Besucher verschiedene Teile herausnehmen konnten. Das Puzzle stellte verschiedene Positionen von Menschen in einer Gemeinschaft dar.

Sternwallfahrt begeistert viele Jugendliche

Ein Sprecher sagte: „Ich nehme das Eckteil. Ich gehöre zur Gemeinschaft, aber man behält den überblick. Es gibt einen Notausgang.“ Immer wenn ein Puzzleteil entfernt wurde, wurde im Altarraum Nebel erzeugt. Das letzte Puzzleteil verschwand im Nebel. Ein weiterer Sprecher sagte: „Ich will meine Freiheit, nicht eingezwängt sein. Ist Gemeinschaft wirklich so wichtig?“

In der Predigt wurde Bezug auf diese Frage genommen und festgestellt, dass Gemeinschaft unersetzlich für einen Menschen ist. Hauptzelebrant Dr. Gerhard Höppler sagte: „Man kann so Freud und Leid zusammen teilen. Gemeinschaft kann man in der Familie, im Fußballverein, in der Pfarrei und im Freundeskreis erleben.“ Den Gottesdienst hatte das JuGo-Team der Pfarrei, Sandra und Stefanie Schweizer, Leonhard Lohner und Carina Bergmair, vorbereitet. Einen riesigen Applaus gab es nach dem Gottesdienst für die Band Chain Breakers, die den Gottesdienst musikalisch umrahmt hatte.

Seit Monaten hatten sich die rund 15 Jugendlichen auf ihren Auftritt vorbereitet. Von klassischem Rock bis Rap reichte das Repertoire. Die beiden Band- und Hauptverantwortlichen der Sternwallfahrt, Barbara und Michael Schnur, bekamen Blumen für ihren überaus engagierten ehrenamtlichen Einsatz.

Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Stefan Gast, Dekanatsjugendseelsorge Karlheinz Reitberger, Pfarrer Gerhard Höppler (KLJB), Stadtprediger Georg Fetsch aus Aichach und Pater Steven, ebenfalls aus Aichach, gefeiert. Bevor sich die Wallfahrer auf den Heimweg machten, gab es im Pfarrsaal Cocktails und einen Imbiss.

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