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Kommunalwahl 2020

25.03.2020

Stichwahl: Wiesner will Dasing liebenswerter machen

Andreas Wiesner ist FW-Kandidat und bei der Feuerwehr.
Bild: Wiesner

Plus In Dasing steht am Sonntag die Stichwahl für das Amt des Bürgermeisters an. FW-Kandidat Andreas Wiesner möchte den Zusammenhalt im Gemeinderat stärken.

In seine dritte Amtsperiode im Dasinger Gemeinderat geht Andreas Wiesner so oder so. In welcher Funktion allerdings, entscheidet sich in der Stichwahl am Sonntag. Dann tritt er gegen Markus Waschka von der CSU an. Für diese Wahl sieht sich der 44-Jährige gerüstet. Sollte er der neue Bürgermeister werden, will Wiesner zunächst die Gemeinschaft im Gemeinderat stärken. „Der Bürgermeister entscheidet nichts alleine, der Gemeinderat entscheidet stets mit.“ Das sei in den schwierigen Zeiten notwendig. Denn für dieses Jahr stehen hohe Ausgaben für das Rat- und das Feuerwehrhaus an (wir berichteten).

Als eines der kompliziertesten Projekte schätzt Wiesner den Lärmschutz an der Autobahn A8 ein: „Das bekommen wir nur hin, wenn wir alle in dieselbe Richtung arbeiten.“ Konkrete Pläne will der Sparkassenbetriebswirt nicht nennen, will das Projekt aber dennoch angehen: „Es gibt bereits Ansatzpunkte, aber es wird eine langwierige Sache.“ Langwierig dürfte auch die Wiederbelebung des Jugendparlaments sein. „Wir wollen auch die Jugendlichen erfassen, die nicht in einem Verein aktiv sind“, sagt Wiesner. In Dasing sei das Jugendparlament in der Theorie zwar eine „superklasse Einrichtung, aber wir müssen die Jugendlichen abholen“. Dabei sei es wichtig, den jungen Leuten zu beweisen, dass der Einsatz sich lohne: „Das haben wir ihnen bislang nicht gezeigt.“

Stichwahl in Dasing: Wiesner will das Thema Naherholungsgebiete aufgreifen

Auch Aufgaben, die schon länger auf der Agenda stehen, beschäftigen Wiesner. So will der Freie Wähler seine dritte Periode im Gemeinderat dazu nutzen, das Thema Naherholungsgebiete wieder aufzugreifen. Dieses war in der Vergangenheit an der Verfügbarkeit der Flächen gescheitert. Auch die staatliche Förderung durch das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) ist für Wiesner zukunftsweisend. Da gelte es, „mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und finanziellen Spielräumen das Optimale für die Gemeinde und die Menschen zu erreichen.“ Dann sei Dasing noch liebens- und lebenswerter, als es jetzt schon ist.

In Zeiten der Corona-Krise gilt es für Andreas Wiesner jetzt, Solidarität zu zeigen: „Indem wir zusammenstehen und unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Zum Beispiel indem wir Einkaufshilfen organisieren für Menschen, die unsere Hilfe brauchen.“

Das ist Andreas Wiesner:

  • Alter: 44 Jahre.
  • Aufgewachsen: in Dasing.
  • Familienstand: Getrennt lebend, zwei Kinder.
  • Ausbildung und Beruf: Sparkassenbetriebswirt.
  • Hobbys: Feuerwehr, Wandern (Allgäu), Mountainbike, Lesen, Kochen.

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