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Schiltberg

07.07.2019

Straße nach Junkenhofen wird breiter

Die Straße zwischen Junkenhofen und Wundersdorf wird breiter.
Bild: Symbolfoto dpa/Friso Gentsch

Schmale Straße zwischen dem Schiltberger Ortsteil und Junkenhofen im Nachbarlandkreis soll breiter werden. Gemeinderat rechnet mit etwa 290000 Euro Eigenanteil

Die Ortsverbindungsstraße zwischen Wundersdorf und Junkenhofen wird saniert. Das hat der Schiltberger Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig beschlossen. Der Anteil der in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Gerolsbach (Kreis Pfaffenhofen) fällt, ist bereits fertiggestellt. Nun sollen die gut 840 Meter Reststrecke im Terrain der Holzlandgemeinde folgen. Hierzu hatten die Schiltberger das Ingenieurbüro Mayer aus Aichach mit einer Voruntersuchung beauftragt. Dipl.-Ing. Robert Müller stellte dem Rat die Ergebnisse vor. Bei der Frage, ob eine Deckenverstärkung reichen würde, geht die Empfehlung des Ingenieurs ganz klar in Richtung Vollausbau. „Da wir eine Deckenverstärkung nach oben aufbauen müssen, würde die Straße noch schmäler werden“, erklärte Müller den Räten. Durch einen Vollausbau könnte man die aktuell nur 4,50 Meter breite Straße, ohne zusätzlichen Grunderwerb immerhin auf fünf Meter verbreitern und ein ordentliches Bankett von anderthalb Metern schaffen. So hat es die Gemeinde Gerolsbach an ihrem Teilstück vorgemacht.

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Immer noch zu schmal

Allerdings waren auch die fünf Meter Fahrbahnbreite manchen Gemeinderäten immer noch zu schmal. Xaver Breitsameter sagte im Hinblick auf das hohe landwirtschaftliche Verkehrsaufkommen: „Ich finde, wir sollten zumindest mal abklären um wie viel Quadratmeter Grunderwerb es sich überhaupt handeln würde“. Bürgermeister Josef Schreier war sich dagegen nicht sicher, ob die unterschiedlich breiten Fahrbahnen der beiden Gemeinden nicht eher das Unfallrisiko erhöhen. Speziell für die Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Junkenhofen fahren und plötzlich auf eine schmälere Straße wechseln müssen.

Dennoch hat sich das Gremium mehrheitlich dazu entschieden, eine Fahrbahnbreite von 5,5 Metern mit dem nötigen Grunderwerb, sofern möglich, in Erwägung zu ziehen. Die Kosten für einen Vollausbau, so wie von Robert Müller vorgeschlagen, würden sich auf etwa 542000 Euro belaufen. Da ein Förderantrag gestellt werden kann, rechnen die Schiltberger aktuell mit einem Eigenanteil von maximal 290000 Euro. Eine nichtförderfähige Deckenverstärkung hätte der Gemeinde 180000 Euro gekostet, allerdings ist hier nur von einer Dauerhaftigkeit von zehn Jahren auszugehen, wohingegen der Vollausbau den Schiltbergern für die nächsten 30 Jahre Ruhe bereiten sollte.

Auch die Straße von Junkenhofen nach Kemnat soll saniert werden

Ein weiteres Gemeinschaftsprojekt mit der Gemeinde Gerolsbach sollte die Verbindungsstraße von Junkenhofen nach Kemnat werden. Hier wurde die Gesamtbaumaßnahme vom Ingenieurbüro Wipfler auf etwa 393000 Euro geschätzt. Die Ausbaulänge im Bereich der Gemeinde Schiltberg beträgt ungefähr 600 Meter und würde mit vermutlich 160000 Euro zu Buche schlagen. Deshalb hatte sich der Gemeinderat bereits Anfang Juni zu einem Ortstermin in Kemnat getroffen, um die Situation vor Ort zu begutachten. Hier konnten die Räte feststellen, dass eine Sanierung der Straße mittelfristig nicht erforderlich sei und das Projekt daher aktuell auf Eis gelegt wird.

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