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Einspeisevergütung

18.04.2012

Strom fließt, aber das Geld dafür nicht

Die Klage unterstützen auch viele Häuslebauer.
Bild: Alexander Kaya/Archiv

Betreiber von Biogas- oder Photovoltaikanlagen warten auf Bezahlung. Jetzt haben sie Klage gegen Eon eingereicht

Schon seit fast einem Jahr warten manche Betreiber von Biogas- und Photovoltaikanlagen auf die Zahlung der Einspeisevergütung: Eon Bayern ist mit den Zahlungen in Verzug. Jetzt haben einige von ihnen Klage eingereicht. Mit Problemen bei der Systemumstellung begründet Eon Bayern die Zahlungsverzögerung. „Es steckt System dahinter“, vermutet Sepp Bichler von den Sielenbacher Energiebauern.

Die Klage eingereicht hat der Aichacher Rechtsanwalt Marc Sturm. Auf knapp 20 ist inzwischen die Zahl der Anlagenbetreiber gewachsen, die den Aichacher Stadtrat und Anwalt mit der Vertretung ihrer Interessen beauftragt haben. Ein Großteil kommt aus dem nördlichen Landkreis und dem Dachauer Hinterland. Egal, ob es sich dabei um den „kleinen Häuslebauer“ mit einer Anlage auf dem Dach oder den Betreiber einer großen Anlage handelt – sie alle warten seit Monaten auf die Einspeisevergütung von Eon. „Bei den einen geht es um monatliche Zahlungen von 70 bis 120 Euro, andere bekämen 700 Euro aufwärts pro Monat“, sagt Sturm. Gelder, mit denen die Betreiber kalkuliert haben, um damit die Investitionskredite tilgen zu können. „Dass Eon nicht zahlt, ist für die Betroffenen teilweise existenzgefährdend“, so Sturm.

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